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Progressive Mehrheit Wir in den Medien „Mehr Schmidt wagen“ Das Handelsblatt über die SPD nach Helmut Schmidts Tod und die Büroeröffnung des Progressiven Zentrums
16. Dezember 2015 |
Foto: Screenshot

Das Handelsblatt zitiert anlässlich des Tods von Helmut Schmidt am 10. November 2015 Hubertus Heils Grußworte zur Büroeröffnung des Progressiven Zentrums am 11. November 2015 – jenem Abend, an dem sich in unseren neuen Räumlichkeiten rund 150 Menschen eingefunden hatten. Konkret heißt es in dem Artikel von Simon Book, Christian Rickens, Thomas Sigmund, Klaus Stratmann und Christian Wermke:
Mittwochabend in Berlin Moabit, unweit des Hauptbahnhofs. „Es sind harte Zeiten für uns, die wir den Fortschritt wollen“, ruft Hubertus Heil in den kleinen Raum. Der Vizefraktionschef der SPD im Bundestag nimmt einen Schluck Bier. „Ich sage das einen Tag, nachdem ein großer Mann gestorben ist: Helmut Schmidt. Und ich sage das, weil wir Progressiven uns auch als Erben Schmidts begreifen können.“ Der Altkanzler, meint Heil, habe im Sinne Kants und Poppers gedacht, sei Aufklärer gewesen in Zeiten, da viele die Realität vernebeln wollten. „Wir sollten die Realität annehmen und uns nicht wegträumen“, sagt Heil. Die Menge im Raum klatscht Beifall.
Das „Progressive Zentrum“ hat zur Büroeröffnung geladen. Seit 2007 gibt es die Gruppe, die sich selbst als überparteilichen Thinktank betrachtet – einzig dem Fortschritt verpflichtet. Faktisch steht man hier der Sozialdemokratie nah und zugleich dem Liberalismus. Eine Kombination, die nach dem Ende der sozialliberalen Koalition 1982 nie wieder eine echte politische Heimstatt gefunden hat. Gut hundert Menschen sind gekommen, vor allem liberal gesinnte SPD-Mitglieder. Aber es gibt auch ein paar Realo-Grüne und junge FDPler im Raum. Sie sind – wenn man so will – die politischen Erben Schmidts. Ihr Leitsatz: „Wirtschaftliche Dynamik und soziale Gerechtigkeit sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander.“ Das glaubte auch Schmidt. Das „Progressive Zentrum“ selbst wächst, hat gerade das Büro um vier Räume erweitert, schreibt Thesenpapiere und lädt zu Diskussionsabenden.













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