Das Logo von "Die Progressive Lage", einer Kolumne von Das Progressive Zentrum

Die Progressive Lage

Der politische Liberalismus steckt in einer tiefen Krise: Demokratische Gewissheiten erodieren, exogene Schocks verschärfen auch innere Konflikte und die Zersplitterung des Parteiensystems erschwert politisches Regieren und Navigieren in der Polykrise. Was heißt es, angesichts dieser tektonischen Verschiebungen progressiv zu sein? Wie können wir progressive Ideen wieder in politische Gestaltungskraft übersetzen? Und: Was braucht es, um Menschen für demokratische Überzeugungen und ihr Vertrauen in politische Institutionen und Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen?

In der Kolumne Die Progressive Lage gehen Autor:innen aus dem Netzwerk von Das Progressive Zentrum einer aktuellen politischen Frage nach, leiten strukturelle Entwicklungslinien aus dem Tagesgeschehen ab, ordnen ein, kommentieren und setzen Impulse. Impulse, an denen wir uns reiben können – auch wir als Herausgeber:innen, weil die Standpunkte unserer Autor:innen nicht zwangsläufig auch unsere sind. Inmitten der gegenwärtigen Lage suchen wir so den Weg nach vorne. Wir schauen auf Deutschland, auf Deutschland in Europa und in der Welt. Wir scheuen keine Haltung, keine These und keine Kontroverse – und suchen den Diskurs über die zentralen politischen und gesellschaftlichen Gestaltungsfragen.

Der Fall Babler: Was sein Scheitern wirklich zeigt

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Während in Österreich mit Andreas Babler ein Hoffnungsträger der europäischen Progressiven geht, hat in Großbritannien mit Andy Burnham ein neuer die Bühne betreten. Ob dieser seine Strahlkraft entfaltet, hängt an mehr als an seiner Person.

Hope comes from honesty – Andy Burnham und die Wiederentdeckung politischer Handlungsfähigkeit

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Die Rede des britischen Premierministers Andy Burnham auf dem Labour-Parteitag in Liverpool war eine Meisterleistung moderner politischer Kommunikation: persönlich, selbstkritisch, konfliktbereit. Und vor allem mit einer erkennbaren Richtung. Ihr interessanter Kern liegt jedoch tiefer: in der Umdeutung eines populistischen Versprechens.

Ode an die Selbstkritik – für die demokratische Resilienz

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Überschwänglich inszenierte Selbstkritik ist lächerlich, mangelndes Fallibilitätsbewusstsein und der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit gefährlich. Demokratien haben kritische Selbstreflexion institutionalisiert und täten gut daran, ihr mehr Raum zu geben – um besser zu werden und Vertrauen zu stärken.

Neuorientierung des Liberalismus?

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Der Liberalismus in Deutschland steckt (mal wieder) in der Krise. Eine grundlegende Neuaufstellung der FDP, die so zerstritten ist wie lange nicht, wäre auch im Interesse der demokratischen Gesellschaft. Dazu bräuchte es aber einen offenen Blick ins Ausland, neue Konzepte – und mehr Mut von den Jungen.

Heilung und Hoffnung: Die Regierung muss Liefern und Leidenschaft verbinden

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Nach dem „heilsamen Schock” stellt sich am Ende dieser Woche mit Kanzlerwahl mit zwei Anläufen für die neue Regierung die Frage: Wie kann der öffentliche Misstrauensvorschuss abgebaut werden? Es braucht eine politische Trilogie der Hoffnung.
Headerbild zu "Die Progressive Lage" mit Portraitfoto von Autor Dominic Schwickert

Ein Staat, der baut

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Die neue schwarz-rote Regierung steht vor dem Start. Der Koalitionsvertrag ist umfangreich, reicht aber allein nicht aus, um notwendige Veränderungen umzusetzen. In der kommenden Legislaturperiode muss der Staat wieder als aktiver Gestalter auftreten – mit Fokus, Geschwindigkeit und erneuertem Vertrauen in die eigenen Kräfte. Warum Deutschland ein neues politisches Projekt braucht.
Header der Progressiven Lage mit Portrait von Robert Vehrkamp

Mehr Koalition wagen: Was Schwarz-Rot von der Ampel lernen kann

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Was entscheidet über den Erfolg der neuen Koalition? Die Inhalte des Koalitionsvertrages, lautet das Mantra der Verhandler. Wirklich? Viel wichtiger ist ihr Selbstverständnis und ihre Arbeitsweise. Daran ist die Ampel gescheitert. Schwarz-Rot sollte daraus lernen – fünf Vorschläge, wie das gehen könnte.

Reclaiming Meinungsfreiheit – Wider die Instrumentalisierung eines Rechts

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Spätestens seit der Rede von J. D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz ist klar: Das Recht auf Meinungsfreiheit wird systematisch vereinnahmt für die Durchsetzung undemokratischer und menschenfeindlicher Politik. Was ist die politische Antwort auf diese neue Situation?

Union und SPD müssen nicht weniger als einen historischen Kompromiss schließen

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In der aktuellen Ausgabe von Die Progressive Lage beschreibt unser Kolumnist Prof. Dr. Wolfgang Schroeder Herausforderungen und Notwendigkeiten für die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD.
Logo "Die Progressive Lage", Replik, Foto Karl Adam.

Die Union ist längst keine Brandmauer mehr

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In der aktuellen Ausgabe von Die Progressive Lage schreibt unsere Kolumnistin Anke Hassel, je härter Progressive jetzt gegen die Union polemisierten, desto wackeliger werde die Brandmauer in der Zukunft. Ihr Co-Kolumnist Karl Adam widerspricht entschieden. Eine Replik.

Die Union bleibt die Brandmauer

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Die österreichische ÖVP hatte eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ mehrfach ausgeschlossen. Nun steht sie kurz vor dem Abschluss. Was wir daraus für die deutsche Debatte über die Brandmauer – schmerzhaft – lernen müssen.

Nach den Wirtschaftsgipfeln: Die Agenda 2030 wird kommen

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Der deutschen Wirtschaft geht es schlecht. Spätestens nach den beiden Wirtschaftsgipfeln vom 29. Oktober mit der Großindustrie und dem Mittelstand ist klar: Die Agenda 2030 wird kommen. Aber woraus bestünde sie? Aus drei Komponenten, sagt Anke Hassel: Investitionen, Entbürokratisierung und Modernisierung des Standorts Deutschland.

Neue Kolumne auf dem Weg zur Bundestagswahl – Ein Vorwort der Herausgeber:innen

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Die gegenwärtige gesellschaftspolitische Situation stellt uns als Demokrat:innen und vor allem auch als Progressive vor massive Herausforderungen. Mit unserer neuen Kolumne Die Progressive Lage wollen wir uns genau diesen Herausforderungen widmen.

Wir entwickeln und debattieren Ideen für den gesellschaftlichen Fortschritt – und bringen diejenigen zusammen, die sie in die Tat umsetzen. Unser Ziel als Think Tank: das Gelingen einer gerechten Transformation. ▸ Mehr erfahren