Kunst und Kultur schaffen Begegnungen, sorgen für Irritation, üben Kritik und stiften Sinn. Ihr demokratieförderndes Potenzial können Kunst und Kultur jedoch nur dann ausschöpfen, wenn ihre Freiheit gesichert ist. Der rechte Kulturkampf, die Folgen der Corona-Krise und gesellschaftliche Machtverhältnisse drohen die Freiräume des Kunst- und Kultursektors einzuschränken. 

 

The Art of Democracy bringt KünstlerInnen, Kulturschaffende und Menschen aus Kulturpolitik- und Verwaltung zusammen, um gemeinsam über die Rolle von Kunst und Kultur in der Demokratie zu reflektieren, Strategien im Umgang mit anti-demokratischer Einflussnahme zu entwickeln und Kunst und Kultur in ihrer Freiheit und Souveränität zu stärken.

 

6th Prague Populism Conference: Current Populism in Europe: What has changed since the start of the pandemic?

– 19. Mai 2021

 

Das Projektteam von “The Art of Democracy” stellte auf der diesjährigen Prague Populism Conference am 19. Mai ein Konferenzpapier vor. Das Papier entwickelt verschiedene Szenarien, wie sich der rechte Kulturkampf gegen eine diverse Kunst- und Kulturszene in Deutschland nach der Pandemie entwickeln könnte und erarbeitet auf dieser Basis Handlungsstrategien für einen resilienten Kunst- und Kulturbereich.

 

Jahrestagung des Landesverbandes der Museen zu Berlin: Museen in Zeiten von Rechtspopulismus

– 1. Juni 2021

 

LMB Jahrestagung "Museen in Zeiten von Rechtspopulismus" in Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und fachlucher Unterstützung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Das Projektteam von “The Art of Democracy” leitet auf der Jahrestagung gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft die Arbeitsgruppe “Kulturpolitik & Rechtspopulismus”. Die Arbeitsgruppe widmet sich dem demokratischen Selbstverständnis von Kunst und Kultur und fragt nach den Konsequenzen für die Rolle der Kulturpolitik. Was muss eine zeitgemäße Kulturpolitik mit leisten? In welcher Weise darf und sollte die Kulturpolitik Einfluss auf die Kultureinrichtungen nehmen? Was sind legitime und sinnvolle Werkzeuge – und was nicht?

 

Paulina Fröhlich, Leiterin des Programmbereichs Zukunft der Demokratie am Progressiven Zentrum, diskutiert im Rahmen der Jahrestagung gemeinsam mit Matthias Beitl,  Volkskundemuseum Wien und Museumsverband Österreich, Holger Bergmann, Fonds Darstellende Künste e.V., Die Vielen e.V., und Çağla İlk, Kunsthalle Baden-Baden auf dem   Panel “„Zwischen Gestaltungsauftrag und unrechtmäßiger Einflussnahme. Kulturpolitische   Praxis in Zeiten von Rechtspopulismus“. 

 

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Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. wurde 1976 gegründet und ist die Plattform für kulturpolitische Diskurse in Theorie und Praxis in Deutschland. Sie steht für den Grundsatz »Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik« und ist eine parteipolitisch unabhängige bundesweite Vereinigung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten Kunst, Kultur und Kulturpolitik.

 

 

 

 

Strategische Leitung
Paulina Fröhlich
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Operative Leitung
Paul Jürgensen
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