Der AfD ist das Geschäftsmodell abhandengekommen – für den Moment

Aktuell gelingt es der AfD zwar nicht, aus der Krise Profit zu schlagen. Doch das könnte sich schnell ändern, warnt unser Policy Fellow Fedor Ruhose in einem Gastbeitrag auf focus.de.

„Wenn sich die Auswirkungen der Corona-Krise wirklich am Arbeitsmarkt zeigen, wird die AfD alles daran setzen, ihr Profil für diejenigen zu schärfen, die von wirtschaftlichen Problemlagen und Existenz- und Statusängsten bedroht sind,“ schreibt unser Policy Fellow Fedor Ruhose in einem Gastbeitrag auf focus.de.

„So besteht die Möglichkeit, dass die AfD dieses neue Thema mit ihren bekannten Mitteln im Bundestag zu einem Empörungspotenzial aufbauen wird. Verunsicherung in der Bevölkerung und neue Bedrohungssituationen sind leider ein guter Nährboden für populistische Politik.“

Autor:innen

Fedor Rose

Policy Fellow
Fedor Rose ist hauptberuflich Staatssekretär im Ministerium der Finanzen. Er ist Policy Fellow am Berliner Think Tank „Das Progressive Zentrum“.
Paulina Fröhlich war stellvertretende Geschäftsführerin und verantwortete den Schwerpunkt „Resiliente Demokratie“ des Berliner Think Tanks Das Progressive Zentrum. Dort entwarf sie Dialog- und Diskursräume, leitete die europäische Demokratiekonferenz „Innocracy“ und war Co-Autorin von Studien und Discussion Papers.

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