Die Zukunft der Demokratie ist davon abhängig, dass die Jungen ein stärkeres Mitspracherecht erhalten.
Am 4. September 2017, einen Tag nach dem TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz, lud die Süddeutsche Zeitung 20 GesprächspartnerInnen an einen Tisch ein, um sie darüber diskutieren zu lassen, wie ein besseres Miteinander in Deutschland möglich ist.
Project Manager Sophie Pornschlegel war mit dabei und brachte sich tatkräftig mit Ideen ein, wie die Diskussionskultur in Deutschland verbessert werden könnte. Dabei forderte Sie vor allem eine stärkere Beteiligung der jungen Generation in gesellschaftlichen Entscheidungen.
Deutschland braucht einen Generationenwechsel. Die Politiker gehören der älteren Generation an und machen Politik für eine ältere Generation, ein Machtwechsel findet nicht statt. Im TV-Duell ging es nicht um Jugendliche, Digitalisierung, die Zukunft.
Die gesamte Diskussion kann hier nachgelesen werden.
Sophie Pornschlegel ist Policy Fellow bei Das Progressive Zentrum. Sie arbeitet als selbständige Politikberaterin in Brüssel zu den Themen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und EU-Governance und schreibt eine Doktorarbeit zum Thema europäische Souveränität an der Universität Maastricht.
In Barcelona sind Regierungschef:innen und Vertreter:innen progressiver Parteien und Organisationen sowie der Zivilgesellschaft zur Global Progressive Mobilisation (GPM) zusammengekommen.
Im politischen Berlin ist gerade eine Antwort auf die demokratische Vertrauenskrise besonders en vogue: Der Staat muss wieder liefern. Aber stärkt ein handlungsfähiger Staat wirklich auch Demokratievertrauen?