Neue Studie zu Migrantenunternehmen in Deutschland

Ob als Gründer, Inhaber mittel- und kleinständischer Unternehmen oder Selbständige: Menschen mit Migrationshintergrund sind Teil eines dynamischen und vielfältigen Mittelstandes. Aber wie sind Migrantenunternehmen im Einzelnen aufgestellt? In welchen Branchen sind sie tätig und wie kann man sie fördern? Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung gibt Antworten auf diese brandaktuellen Fragen.

Die Bertelsmann Stiftung, unser Partner im gemeinsamen Projekt „Inclusive Growth“, hat heute eine neue Studie zur Migrantenökonomie in ihrer Schriftenreihe „Inklusives Wachstum für Deutschland“ veröffentlicht. In der Studie mit dem Titel „Migrantenunternehmen in Deutschland zwischen 2005 und 2014“ konzentriert sich die Stiftung auf das Ausmaß und die volkswirtschaftliche Bedeutung von Migrantenunternehmen sowie die Bedingungen und Faktoren, die für eine erfolgreiche Gründung und Weiterführung dieser Unternehmen maßgeblich sind. Welche Rolle spielt berufliche Selbstständigkeit von Migranten? In welchen Branchen sind Migrantenunternehmen verbreitet? Welche Bedeutung haben Migrantenunternehmen für Wachstum und Beschäftigte? Welche Zugangsbarrieren gibt es in den einzelnen Bundesländern und wie lassen sich diese abbauen? Dieser und weiterer höchst relevanter Fragen nimmt sich die Bertelsmann Stiftung an und liefert damit einen weiteren Impuls für eine inklusive Wirtschafts- und Wachstumsordnung in Deutschland.

Hier geht es zur Studie der Bertelsmann Stiftung.

Autor

Von 2015 bis 2018 Project Manager im Progressiven Zentrum. Hat im Master Politikmanagement an der NRW School of Governance in Duisburg studiert und beschäftigte sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit mit der Programmatik in den europäischen Parteienfamilien.

Weitere Beiträge

Weichenstellungen für handlungsfähige Politik in Toronto

Veröffentlicht am
In Toronto sind internationale Regierungsvertreter:innen, Denker:innen sowie Repräsentant:innen der Zivilgesellschaft und von Thinktanks zum Global Progress Action Summit zusammengekommen.
Ein großes Gruppenfoto zahlreicher Teilnehmer:innen der Konferenz Global Progressive Mobilisation, die in formeller Kleidung vor der abendlichen Skyline von Barcelona posieren. Während die Personen im Zentrum in die Kamera blicken, rahmen unscharfe Silhouetten im Vordergrund das Bild ein. Der Hintergrund zeigt die dichte Stadtstruktur und den markanten Torre de Collserola auf den Hügeln unter einem dämmerigen Himmel; am unteren Bildrand ist ein rotes Logo-Banner der Veranstaltung sichtbar.

Progressive Offensive beim Mobilisation Summit in Barcelona

Veröffentlicht am
In Barcelona sind Regierungschef:innen und Vertreter:innen progressiver Parteien und Organisationen sowie der Zivilgesellschaft zur Global Progressive Mobilisation (GPM) zusammengekommen.
Der dritte Round Table Demokratiepolitik im Konferenzraum des Progressiven Zentrums in Berlin diskutiert zum Thema Staatsmodernisierung

Der Staat soll liefern – doch reicht das für mehr Vertrauen?

Veröffentlicht am
Im politischen Berlin ist gerade eine Antwort auf die demokratische Vertrauenskrise besonders en vogue: Der Staat muss wieder liefern. Aber stärkt ein handlungsfähiger Staat wirklich auch Demokratievertrauen?
teilen: