Forum 2030: Mobilität der Zukunft

Podium und Fachkonferenz

Wie sieht die Verkehrswelt der Zukunft aus? Welchen Einfluss haben globale Megatrends auf unsere Mobilität? Wo muss progressive Verkehrspolitik ansetzen, um den Wandel offensiv und zupackend zu gestalten? Auf unserer zweitägigen Veranstaltung am 9. und 10. Juni haben wir diese zukunftsrelevante Fragestellungen aufgegriffen und über den tagespolitischen Horizont hinaus mit ExpertInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen diskutiert. Ausgangspunkt der Veranstaltung war ein Discussion Paper des Nachwuchskreises „Progressive Verkehrspolitik“ im Progressiven Zentrum.

Das Papier will vor dem Hintergrund globaler Megatrends politische Impulse für eine progressive Verkehrspolitik setzen. Das Ziel muss dabei den AutorInnen zufolge eine europäische Verkehrswelt sein, die autonom betrieben, schnell und komfortabel sowie zugleich rohstoffarm, klimafreundlich, erschwinglich und zugänglich für alle ist.

Diskutiert haben u.a. Kirsten Lühmann MdB (Vorsitzende der Berliner Republik e.V.), Rita Schwarzelühr-Sutter MdB (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Sören Bartol MdB (stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion), Dr. Weert Canzler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), Prof. Dr. Gerhard Prätorius (Leiter Nachhaltigkeit und politische Kommunikation, Volkswagen AG) sowie VertreterInnen von Wissenschaft, Verbänden und Start-Ups.


Das Forum 2030 ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Debattenmagazin Berliner Republik.

Das Discussion Paper können Sie hier herunterladen. Hier geht es zum Programm der Veranstaltung.

Autor

Dominic Schwickert

Geschäftsführer des Progressiven Zentrums
Dominic Schwickert ist seit Ende 2012 Geschäftsführer des Progressiven Zentrums. Er hat langjährige Erfahrung in der Politik- und Strategieberatung (u.a. Stiftung Wissenschaft und Politik, Bertelsmann Stiftung, IFOK GmbH, Stiftung Neue Verantwortung, Deutscher Bundestag, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).

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