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Sprache der AfD: Ihre Erzählungen finden den Weg in die Mitte

Von den Ideen der AfD distanzieren sich alle großen Parteien – und doch hat ihre Sprache Eingang in den politischen Alltag gefunden. In der politischen Arena hat eine Verrohung stattgefunden, beschreibt Fedor Ruhose auf Focus Online.

Das politische Klima hat sich verändert: Rechte Sprachbilder und populistische Argumentationsmuster sind spätestens seit dem Einzug der AfD-Fraktion in den Bundestag weit verbreitet. Weil überall nun gesellschaftliche Hemmschwellen sinken, sollten sich die anderen Parteien klar dagegen positionieren und zusammenschließen, argumentiert Fedor Ruhose, Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz. Er empfiehlt stattdessen: Demokratische Parteien sollten der Debattenverrohung durch die AfD geschlossen entgegenwirken, statt ihr weiter nach dem Mund zu reden.

Autor

Fedor Rose

Policy Fellow
Fedor Rose ist hauptberuflich Staatssekretär im Ministerium der Finanzen. Er ist Policy Fellow am Berliner Think Tank „Das Progressive Zentrum“.

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