Das US-Kapitol in Washington D.C. steht im Zentrum des Bildes unter einem leicht bewölkten Himmel. Die weiße Kuppel des amerikanischen Regierungsgebäudes wird im Vordergrund durch die rautenförmigen Maschen eines dunklen Sicherheitsgitters oder Bauzauns hindurch fotografiert, was eine symbolische Barriere erzeugt. Links im Hintergrund sind kahle Bäume zu sehen, während das warme Licht der tiefstehenden Sonne die Szene seitlich beleuchtet.

Ian Hutchinson (@ianhutchinson92) / Unsplash

„US-Demokratie ist schwer angezählt“

Die USA durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden Systemwandel. Dieser gehe über die Ära Trump hinaus, sagt die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook. Dahinter stecke eine über Jahre gewachsene Ideologie. Das sei nicht nur für die USA riskant.

„Stunde um Stunde ziehen besonders in den Südstaaten verschiedene Repräsentantenhäuser ihre Wahldistrikte neu. Das sorgt dafür, dass auch faktisch die amerikanische Demokratie angezählt ist. Nicht nur, weil ein Donald Trump im Weißen Haus sitzt, sondern weil es eben insgesamt im System schwerwiegende Verschiebungen gibt.“

– Cathryn Clüver Ashbrook

Der Beitrag lief am 14.05.2026 im Deutschlandfunk.

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