Christian Lue via Unsplash

Mehrheit der Deutschen will ein unabhängigeres Europa

Weniger abhängig von den USA, wirtschaftlich eigenständiger und politisch handlungsfähiger. Eine neue Studie zeigt, was die Menschen in Deutschland von der EU erwarten.

Europa soll unabhängiger werden – von den USA, von Lieferanten aus anderen Weltregionen und von Entscheidungen, die anderswo getroffen werden. Viele Menschen in Deutschland befürworten dafür auch Maßnahmen, die höhere Kosten verursachen könnten. Das geht aus der Langzeitstudie Selbstverständlich europäisch 2026 der Heinrich-Böll-Stiftung und des Progressiven Zentrums hervor, die der ZEIT vorab vorliegt.

88 Prozent der Befragten sprechen sich demnach dafür aus, wichtige Güter in Europa herzustellen, selbst wenn diese zunächst teurer werden. 76 Prozent wollen, dass die EU ihre Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten verringert und neue internationale Partnerschaften sucht. Für die Studie hatte das beauftragte Institut Pollytix zwischen Ende August und Anfang September 3.023 Wahlberechtigte in Deutschland online befragt. Die Ergebnisse sind nach Angaben der Herausgeber repräsentativ.

Dieser Beitrag von Lena Gärtner erschien am 29. Oktober in der ZEIT.

Weitere Beiträge

Mehrheit der Deutschen will ein unabhängigeres Europa

Veröffentlicht am
Die ZEIT berichtet über die gemeinsame Langzeitstudie des Progressiven Zentrums mit der Heinrich-Böll-Stiftung: „Selbstverständlich europäisch"
Ein leerer Hörsaal einer Universität mit Reihen aus hölzernen Klappstühlen im Vordergrund, einem Dozentenpult auf einer kleinen Bühne und einer großen dunklen Wandtafel an der Frontseite, ideal als Symbol für Hochschulbildung, Vorlesungen und wissenschaftliche Lehre.

„Wir kriegen die Dinge gar nicht mehr so schnell aufgebaut, wie sie zerstört werden“

Veröffentlicht am
Christoph Möllers im Interview bei der Süddeutschen Zeitung zum Zustand an deutschen Schulen und Universitäten sowie den Bedingungen von Forschung.

Paris brennt – und in Deutschland wird die Revolutionsromantik beschworen

Veröffentlicht am
Gastbeitrag von Hedwig Richter im SPIEGEL zum historischen Kontext von Revolution und Demokratie
teilen: