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„Fass ohne Boden“: Merz-Regierung verpasst Riesenchance und verpulvert Milliarden ohne klare Botschaft

Vor einem Jahr stimmte der Bundestag für die historische Schuldenaufnahme. Die Mehrheit der Deutschen war dafür. Doch die Ergebnisse sind ernüchternd, schreibt Gastautor Johannes Hillje.

Berlin – Es war eine historische Entscheidung, die der Bundesregierung eine gewaltige Geldsumme beschert hat. Ein Jahr später sind die Ergebnisse ernüchternd, schreibt Gastautor Johannes Hillje:

Ein Jahr ist es her, dass Union und SPD mithilfe der Grünen, eine Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse durch den Bundestag brachten. Ermöglicht wurde damit die historische Schuldenaufnahme von über 500 Milliarden Euro für Investitionen in die Infrastruktur und höhere Verteidigungsausgaben. Mehrere Umfragen ergaben damals, dass eine Mehrheit im Land hinter dieser Entscheidung stand. Selbst die Wähler der Union waren mehrheitlich dafür.

Der Artikel erschien am 10.03.2026 in der Frankfurter Rundschau.

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