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Mediale Reaktionen auf die Studie: "Die Talkshow-Gesellschaft"


Politische Talkshows erreichen Woche für Woche ein Millionenpublikum. Während der „ersten Welle“ der Corona-Pandemie nahm die Reichweite mancher Gesprächsformate von ARD und ZDF um weitere 30 Prozent zu. Gleichzeitig stehen diese Sendungen für die Art von medialem Diskurs, durch die sich eine gesellschaftliche Minderheit nicht (mehr) repräsentiert fühlt und seinen VertreterInnen mitunter zunehmend aggressiv gegenübertritt. Die AutorInnen haben 1208 Sendungen aus 3 Jahren untersucht und Ihre Ergebnisse in der Studie: „Die Talkshow-Gesellschaft“ zusammengefasst.


Hier finden Sie eine Auflistung der medialen Reaktionen auf die „Die Talkshow-Gesellschaft“

„Wer dem politischen System musstraut, der schreit auch gerne „Lügenpresse“. Den Talkshows komme auf grund ihres Millionenpublikums und der anschließenden Berichterstattung darüber eine besondere Bedeutung zu. Die Studie ergibt, dass die Sendungen in wesentlichen Aspekten immer ähnlich ablaufen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung im Artikel „Immer wieder sonntags“ vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Talkshows in ARD und ZDF spiegeln gesellschaftliche Realität nicht ausgewogen wider“, schreibt der Deutschlandfunk vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Was folgt aus diesen Studienergebnissen? Politische Talkshows könnten, so die AutorInnen Paulina Fröhlich und Johannes Hillje, nicht die ganze Brandbreite relevanter Stimmen zu einem Thema zu Wort kommen lassen. Was sie aber überrascht hat: Ausgerecht Organisationen, die in Umfragen ein  hohes Vertrauen in der Bevölkerung genießen (z.B. Verbraucherschutz, NGOs), sind besonders wenig in den Gesprächsrunden vertreten“, schreibt der Bayerische Rundfunk im Artikel „Talk-Shows: Die immer gleichen Köpfe auf dem Bildschirm“ vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Gleichzeitig sind die Autorin und der Autor darum bemüht, keine Fundamentalkritik zu formulieren. Es könnte nicht darum gehen, in jeder einzelnen Sendung die politische und gesellschaftliche Vielfalt exakt zu repräsentieren. Allerdings betonen Fröhlich und Hillje zugleich, dass Diversität eine demokratische Normalität in einer pluralistischen Gesellschaft sein sollte“, schreibt das Medienmagazin ZAPP des NDR im Artikel „Polit-Talkshows: Studie kritisiert mangelnde Vielfalt“ vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Immer dieselben Gäste in den Polit-Talkshows?“ unter diesem Titel diskutiert die Deutschlandlandfunk Kultur Ausgabe vom 08.09.2020 die Studie „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Die Studien-Autoren Paulina Fröhlich und Johannes Hillje plädieren angesichts dieser Ergebnisse dafür, Vertrauen zu stärken, lösungsorientierter zu debattieren und den politischen Blickwinkel zu weiten. Die zuletzt bei den Corona-Demos spürbare Entfremdung mancher Menschen von Medien und Politik sei auch als „Kirse der Repräsentation“ zu verstehen, schreibt der Tagesspiegel im Artikel „Studie zu Talkshows Gästebesetzung von TV-Talkshows verzerrt Realität“ vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Angesicht der Studie von Fröhlich und Hillje könnte man die Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Hauptprogramme ja auch mal darauf ansprechen, ob sie schon mal über eine europapolitische Talkshow als regelmäßiges Format nachgedacht haben“, schreibt René Martens in der MDR MEDIEN360G Kolumne Das Altpapier „Talkshowshows sind auch bloß Cliquentreff“ vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Die Gäste sitzen im Halbkreis, tragen Anzüge und fallen sich dauernd ins Wort. So sehen politische Talkshows oft aus – und das ist auch kein Wunder, wenn man sich die Gästelisten anschaut“, schreibt der Deutschlandfunk Nova in seiner Ausgabe vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„Studie: Wie undivers politische Talkshows zusammengesetzt sind“, erwähnt pidq am 08.09.2020 die Studie „Die Talkshow-Gesellschaft“.

 

„In ARD und ZDF wird nun wieder kräfitg debattiert- doch eine akutelle Studie liefert neue Kritik an den Talks von „Anne Will“ bis „Maischberger““, schreibt der Münchener Merkur im Artikel „Anne Will, Plasberg und Co. am Pranger: Studie deckt eklatante Mängel auf“ vom 08.09.2020 über „Die Talkshow-Gesellschaft.