Veranstaltung

Urban Atelier Leipzig: Entwickeln Sie mit uns eine Vision für die Zukunft deutscher Städte

Hinarbeiten auf innovative, vernetzte und faire Städte und Ballungsräume


Wie können wir inklusive, vernetzte und faire Städte von morgen erschaffen? Diskutieren, debattieren und gestalten Sie mit New Urban Progress diesen April in Leipzig!


*Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und den massiven Einschränkungen ist die Anmeldung zum Urban Atelier nicht möglich. Wir arbeiten momentan an einer Alternativlösung und informieren Sie so schnell wie möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis!*

 

Die Stadt als Labor für gesellschaftliche Phänomene: Metropolen bieten lehrreiche Einblicke und geben in den USA und Europa in lokaler- und nationaler Politik gleichermaßen mehr und mehr den Ton an. Gleichzeitig eröffnen sich in Städten mit ihrer Vielzahl von Akteuren und in ihrer räumlichen Ausprägung auch neue Gestaltungsspielräume. Städte sind der Ort, an dem die stetigen Herausforderungen sozialer und technologischer Veränderungen besonders intensiv wahr- und angenommen werden. Als eine Antwort auf diese Herausforderungen baut das Projekt New Urban Progress ein dynamisches Netzwerk auf. Jenseits der Hauptstädte bildet dieses eine physische wie auch virtuelle Plattform für neue Ideen und Initiativen. Wir bringen Menschen mit verschiedenen Hintergründen zusammen, um eine Plattform für progressiv urbane Politik entstehen zu lassen. Damit ein großes Spektrum an Perspektiven und Personen entsteht, wird das Projekt sowohl in Deutschland als auch in den USA stattfinden. Mit der Entwicklung eines dynamischen Netzwerks in und zwischen den USA und Deutschland wollen wir transatlantische Beziehungen neu denken und um eine zivilgesellschaftliche Ebene ergänzen. 

 

Um dies zu tun, möchten wir im Austausch mit Ihnen über die Aufgaben und Möglichkeiten von deutschen Städten und Metropolregionen diskutieren. Kommen Sie zu unserem Urban Atelier und teilen Sie Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrungen mit uns. Ziel ist es, gemeinsam wirkungsvolle Initiativen und öffentlichkeitswirksame Programme zu entwerfen, um Städte und Metropolregionen für künftige Generationen gerechter zu gestalten. Die Ergebnisse dieses Nachmittags werden, zusammen mit den Erkenntnissen aus der Parallelveranstaltung in Washington D.C., den Rahmen für den weiteren transatlantischen Austausch innerhalb des Projekts bilden.

 

Wir möchten im transatlantischen Dialog mit jungen Denkerinnen und Denkern, politisch Engagierten, PolitikerInnen, ExpertInnen, JournalistInnen auf beiden Seiten des Atlantiks den folgenden Fragen nachgehen:

 

Städte sind und waren stets Motor ökonomischen Wachstums – bis zu 80% des Bruttoinlandproduktes werden in Städten erarbeitet. Ökonomisches Wachstum führte Jahrzehnte lang für die Mehrheit der Bevölkerung zu steigender Kaufkraft und damit zu einem Breitenwohlstand. Heute zeigt sich in Städten der Wandel von einer industriellen in eine wissensbasierte und nunmehr digitale Ökonomie besonders stark. Denn von Wachstum und dem Entstehen von profitablen digitalen Unternehmen profitiert der Arbeitsmarkt in Städten nicht unbedingt im gleichen Maß, wie andere Arbeitsplätze verschwinden. Auch der Standortraum der Unternehmen transformiert sich stärker in Netzwerkräume, und die damit einhergehenden flexibleren Organisations- und Lebensformen benötigen eine entsprechende Rückbettung in der Stadt. 

Städte sind ein kreativer Raum für gesellschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und politische Innovationen. Der schnelle und enge Austausch von Akteuren ermöglicht Innovation und „entstandardisierte“ Lebensstile. Unternehmen orientieren sich zunehmend an der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, und qualifizierte Arbeitskräfte suchen attraktive Orte mit vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten und urbanen Lebensbedingungen. 

  • Wie können Städte und Unternehmen Wachstum und Innovation fördern? 
  • Können sie gleichzeitig nachhaltig das BIP in Städten durch breite Erwerbsintegration gewährleisten? 
  • Durch welche Formen der Arbeit und Unternehmertums können Städte in ihrer Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit gestärkt werden? 
  • Welche Rolle spielt hierbei der Staat

Vielfältige und nachhaltige Netzwerke können Städte und Ballungsgebiete bei der Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts unterstützen, wie z.B. bei der Einführung erneuerbarer Energien, der zunehmenden Beteiligung an demokratischen Prozessen sowie der Erweiterung von Bildungsmöglichkeiten. Wachsende Städte und Ballungsgebiete brauchen aktive und engagierte BürgerInnen, um den ständigen Herausforderungen gerecht zu werden. 

  • Durch welche demokratischen Beteiligungsprozesse können Städte gerechter, effizienter und wirkungsvoller für BürgerInnen gestaltet werden?
  • Wie können BürgerInnen an lokalen demokratischen Verfahren teilhaben?

Die Stadt wandelt sich – darin liegen Herausforderungen, aber auch große Chancen. Gerade urbane Räume können Innovatoren und Keimzellen für nachhaltige Lösungen der Zukunft sein. Aber wie genaue könnte eine Stadt von morgen aussehen, die urbane Lebensqualität erhöht und Klimabelastungen reduziert? Gleichzeitig müssen Städte und Ballungsgebiete stets bemüht sein, allen gesellschaftlichen Gruppen gleiche Chancen zu bieten und soziale Mobilität zu fördern. Dies kann durch zugängliche und wirkungsvolle öffentliche Dienstleistungen und Regelungen in den Bereichen Wohnungsbau und öffentlicher Raum, Hochschul- und Berufsbildung, Mobilität und allgemeine Infrastruktur unterstützt werden. 

  • Welche Konzepte aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, von Smart City bis zum zirkulären Wirtschaften können sich nachhaltig ökologischen Herausforderungen stellen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Mobilität fördern? 

 


Agenda


 

Das Projekt wurde durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

 

Ich möchte mehr über das Projekt erfahren






Maria Skóra


Diego Rivas


published on

2. März 2020


Schlagwörter

New Urban ProgressVeranstaltung