Technologischer Wandel darf kein Selbstzweck sein. Neue Technologien müssen Antworten auf die großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen liefern und von breiten Bevölkerungsschichten getragen werden. Zentral ist dabei die Lösung von politischen Interessenkonflikten auf Basis von Dialogbereitschaft, demokratischer Mitbestimmung und gegenseitigem Vertrauen. Nur so kann die Gesellschaft profitieren. 

Die Innovationsreihe #Tech4Society widmet sich dem wertebasierten technologischen Wandel mit dem Ziel des sozialen und ökologischen Fortschritts. In einem diskussionsstarken Konsortium mit PartnerInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir gemeinsam Antworten dazu entwickeln, wie Technologien die Herausforderungen der Gegenwart, wie z.B. die Klimakrise, soziale Ungleichheiten oder politische Polarisierung adressieren können.

 

Welche neuen Technologien braucht gesellschaftlicher Fortschritt?

Die #Tech4Society-Reihe orientiert sich ausgehend von den zentralen Herausforderungen von Strukturwandel und der Ausgangsfrage, welche neue Technologien braucht gesellschaftlicher Fortschritt, an den drei Wirkdimensionen Wirtschaft, Gesellschaft und Individuum.

Wirtschaft: Wie können sie zu einem sozialen und ökologischen Wirtschaftsmodell beitragen?

Gesellschaft: Wie können sie gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern?

Individuum: Wie können sie individuelle und gesellschaftliche Wohlfahrt sichern helfen?

 

 

Zum Format von #Tech4Society: Wir werden bei Auftakt- und Abschlussveranstaltung einen breiteren holistischen Ansatz wählen und in drei Workshops jeweils eine der Dimensionen vertiefen.


Den Auftakt macht das Thema zum Wandel von modernen Volkswirtschaften und Wertschöpfung aufgrund von Innovationen und die damit verbundenen ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten und Opportunitäten. Hier geht es zur Veranstaltung
Wie können neue Technologien demokratische Strukturen stärken und dadurch der sozialen und nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation eine Richtung geben? Welcher Funktionslogik sollte die Beziehung zwischen Staat und BürgerInnen folgen? Welche Lehren ergeben sich für die Politik zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und demokratischer Teilhabe?
Welchen Mehrwert können neue Technologien für den Einzelnen haben? Wie können gesundheitliche Versorgung verbessert und nachhaltige Mobilitätskonzepte entwickelt werden? Wie kann die/der Einzelne durch Bildung befähigt werden, mit den technologischen Neuerungen Schritt zu halten?

Wie können ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in den Debatten um Innovationen und den Wandel von Industrielandschaften und Geschäftsmodellen stärker zusammengedacht werden? Welche Konsequenzen hat dies für die Zukunft der Arbeit in Stadt und Land und wie können soziale Ungleichgewichte zwischen ländlichen und urbanen Räumen abgebaut werden? Welche politischen Handlungskonzepte ergeben sich daraus?

Die Veranstaltung “Which Tech for Society?” bildet den Abschluss der Innovationsreihe #Tech4Society und stellt die politischen Rahmenbedingungen des technologisch-gesellschaftlichen Wandels in den Fokus. Dabei fragen wir uns, wie der Staat und die Privatwirtschaft das Potential neuer Technologien zur Verbesserung des gesellschaftlichen Wohlstands für alle nutzen können. 

 


 

Das #Tech4Society Konsortium