Souverän eine Veranstaltung mit demokratiefeindlichen PopulistInnen organisieren

16 Ratschläge in einer Handreichung für öffentliche Diskussionsveranstaltungen


Das Progressive Zentrum hat mit Nichtregierungsorganisationen konkrete Empfehlungen für den souveränen Umgang mit demokratiefeindlichem Populismus in der Öffentlichkeit erarbeitet. Das Projekt „Countering Populism in Public Space“ setzte dafür auf den Erfahrungsschatz der Engagierten und bereitete die Ergebnisse multimedial auf.


Demokratiefeindliche PopulistInnen stellen die Zivilgesellschaft vor neue Herausforderungen. Oftmals fällt es Engagierten daher nicht leicht, souverän auf die ungewohnten Argumentationsmuster und Provokationen zu reagieren. Einige NGO-VertreterInnen haben in den letzten Jahren jedoch bereits Wege gefunden, die Aufgabe zu bewältigen. Diese hat das Projektteam von „Countering Populism in Public Space“ um die Projektmanagerin Paulina Fröhlich zu Workshops eingeladen, damit sie dort ihre Erfahrungen austauschen können. Die besten Erfolgsrezepte und auch die strittigen Punkte finden Sie jetzt in dieser Handreichung.

 

Ich möchte die Handreichung kostenlos lesen

 

In der Broschüre für Nichtregierungsorganisationen zum Thema Veranstaltungen erfahren Sie unter anderem:

  • Wie reagieren, wenn jemand aus dem Publikum stört?
  • Worauf gilt es bei der Einladung zu achten?
  • Welche Qualitäten sollte die Moderation mitbringen?
  • Warum eignen sich bestimmte Diskussionsformate nicht für kontroverse Themen?

Über Countering Populism in Public Space

Das Projekt „Countering Populism in Public Space“ wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und erhielt inhaltliche Unterstützung durch die Hauptpartnerinnen Amadeu Antonio Stiftung und Neue Deutsche Medienmacher.

Weitere Projekte gegen Populismus

„Countering Populism in Public Space“ reiht sich dabei als weiterer Baustein in die Auseinandersetzung von Das Progressive Zentrum mit dem Thema „Populismus“ ein. So hat sich das Forschungs-Projekt „Mediating Populism“ im Frühjahr 2018 mit der Rolle traditioneller Medien in der Legitimierung und Diskreditierung populistischer Parteien in Deutschland und Großbritannien auseinandergesetzt.

Weiterhin wurde im Rahmen eines vergleichenden Policy Briefs mit den Partnern von Terra Nova (Paris) und Volta (Mailand) der Status populistischer Parteien in Frankreich, Deutschland und Italien analysiert. Das „Dialogue on Europe“ Thinking Lab zu Populismus führt hierzu gleich sechs nationale Perspektiven aus Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Deutschland zusammen. Im Rahmen des Factchecking-Projekts „TruLies“ sowie des Policy Briefs zum Umgang mit Populisten im Deutschen Bundestag (u.a. in der Zeit, der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau diskutiert) hat Das Progressive Zentrum zudem einen besonderen Fokus auf die Situation in Deutschland gesetzt.