Progressive Mehrheit Veranstaltung

Mehr Obama wagen? Was die progressiven Kräfte in Deutschland vom US-Wahlkampf lernen können



In den Räumlichkeiten des Progressiven Zentrums in Berlin fand ein Hintergrundgespräch zu den Auswirkungen des amerikanischen Wahlkampfs 2012 auf Instrumente zur Wählermobilisierung und konzeptionellen Herangehensweisen im Bundestagswahlkampf statt.


Trotz großer, nicht zuletzt systembedingter Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland gelten US-Wahlkämpfe seit jeher als Vorbild für Bundestagwahlkämpfe – gerade im Hinblick auf neue Kampagneninstrumente zur Wählermobilisierung. So hat das politische Berlin den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2012 sehr genau beobachtet und nicht selten gestaunt: über den digitalen Stimmenfang via Wahlkampf-Apps und soziale Medien wie Twitter und Facebook, über die Folgen von TV-Debatten sowie die Bedeutung von Storytelling, Graswurzel-Campaigning und Authentizität der Kandidaten, aber auch über das Ausmaß an Datensammlung, negative campaigning und „Häuserkampf“ der Vorfeldorganisationen gerade in den „Swing States“.

Angesichts der erfolgreichen Wiederwahl von Präsident Barack Obama gingen wir auf unserer Auftaktveranstaltung zum Rot-Grünen Salons folgenden Fragen nach: Welche Auswirkungen hat der amerikanische Wahlkampf 2012 auf Instrumente zur Wählermobilisierung im Bundestagwahlkampf 2013? Welche konzeptionellen und wahlstrategischen Schlüsse können Progressive in Deutschland aus dem amerikanischen Wahlkampf ziehen? Wie sind die progressiven Parteien in Deutschland für den Bundestagswahlkampf 2013 aufgestellt und was muss konkret für eine progressive Mehrheit getan werden?

 

Begrüßung

Dominic Schwickert, Das Progressive Zentrum

Impuls

Julius van de Laar, freiberuflicher Kampagnen- und Strategieberater
sowie Obamas „Get Out The Vote“-Director in Ohio 2012

Replik

Robert Heinrich, Leiter Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle
von Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Carsten Stender, Grundsatzreferent des SPD-Vorsitzenden
Sigmar Gabriel im Parteivorstand

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung.

Hier finden Sie einen Beitrag, in dem Christian Büchter die Strategie der Obama-Kampagne analysiert und sich Gedanken darüber macht, was die SPD für die anstehenden Wahlen von Obama lernen kann.

Hier erklärt Sebastian Gallander, wie die Themen soziale Spaltung und Bildung Obama zum Erfolg verhalfen und was deutsche Parteien daraus lernen können.



Event Date

26. November 2012


Place

Berlin


Schlagwörter

Barack ObamaBundestagswahlWahlkampf