Europa & die Welt Veranstaltung

Großbritannien hat gewählt. Der Tag danach

Roundtable mit Dr. Denis MacShane, Hans Kundnani und Dr. Jens Zimmermann MdB
Foto: DPZ

Am 8. Mai 2015 fand ein vom Progressiven Zentrum und dem Debattenmagazin Berliner Republik organisierter Roundtable zur britischen Unterhauswahl des Tags zuvor statt. In der Parlamentarischen Gesellschaft wurde insbesondere diskutiert, was das Ergebnis für die deutsch-britischen Beziehungen und die Zukunft der EU bedeutet.


Die „election of a lifetime“ (Guardian) ging am Ende doch klarer aus als viele Beobachter voraussagten: Während der Veranstaltung waren sich die Prognosen noch nicht einig, ob es für eine / absolute Mehrheit der Tories reichen sollte – am Ende kam es genau so. Der eindeutige Wahlsieger hieß David Cameron und die Gefahr eines „Brexits“ wird damit so real wie nie zuvor. Labour unter Ed Miliband enttäuschte, die UK Independence Party (UKIP) erhielt 12,6% der Stimmen und die Scottish National Party (SNP) 4,8%. Das britische Mehrheitswahlrecht sorgte jedoch dafür, dass UKIP nur einen und SNP ganze 56 Parlamentssitze erhielt.

Zusammen mit Dr. Denis MacShane (ehemaliger britischer Europaminister der Labour-Partei), Hans Kundnani (Research Director des European Council on Foreign Relations, London) und Dr. Jens Zimmermann MdB (stellvertretender Vorsitzender der deutsch-britischen Parlamentariergruppe) wurde beim Roundtable vor allem  diskutiert, was  das Ergebnis für die deutsch-britischen Beziehungen und die Zukunft der EU bedeutet. Daneben wurden auch die dominanten Themen des Wahlkampf und der Umgang der Parteien der Mitte mit den populistischen Kräften gemeinsam analyisert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Miebach (Leitender Redakteur der Berliner Republik und stellvertretender Vorsitzender des Progressiven Zentrums).

Im Folgenden finden Sie Analysen und Prognosen zur britischen Unterhauswahl – auch aus dem Teilnehmerkreis des Roundtables:





Sven Altenburger


Event Date

8. Mai 2015


Place

Berlin


Schlagwörter

EUGroßbritannienWahlkampf