Europa & die Welt Veranstaltung

Webinar zur Studienvorstellung: Deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Ein neues Selbstverständnis Deutschlands in der EU und das politische Potenzial der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Foto: S.Hermann & F. Richter

Was für ein Selbstbild haben die Deutschen hinsichtlich der Rolle ihres Landes in der EU? Diese Frage untersuchten Johannes Hillje, Policy Fellow beim Progressiven Zentrum, und Dr. Christine Pütz, Referentin für die Europäische Union der Heinrich-Böll-Stiftung, in ihrer Studie „Europäisches Deutschland 2020“.



 

Diese Veranstaltung findet weiterhin statt, allerdings als Webinar (Videokonferenz mit Interaktion). Die Anmeldung hierfür finden Sie unten. Bitte registrieren Sie sich auch für den Fall, dass Sie sich bereits für die ursprünglich geplante Präsenzveranstaltung angemeldet hatten.

Vor der Europawahl 2019 veröffentlichte die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Progressiven Zentrum erstmalig eine Studie über das Selbstbild der Deutschen hinsichtlich der Rolle ihres Landes in der Europäischen Union. Zentrales Ergebnis der repräsentativen Umfrage war dabei, dass sich eine Mehrheit der Deutschen in Zukunft ein aktives und kooperatives Auftreten Deutschlands in der EU wünscht. Widerlegt werden konnte in der Studie zudem der Mythos, das Deutschland der „Zahlmeister Europas“ sei. Auch nach der Europawahl 2019 bleibt die Rolle und das Engagements Deutschlands in der EU ein Dauerthema. Aus diesem Grund soll nach der erfolgreichen Pilotstudie 2019 eine dauerhafte Langzeituntersuchung zu diesem Thema etabliert werden.

Das langfristig ausgerichtete Studienprojekt setzt sich zum Ziel, einen regelmäßigen empirischen und politischen Beitrag zu einem zukunftsgerichteten Selbstbild Deutschlands über seine Rolle in der Europäischen Union zu leisten. Für das Jahr 2020 wird der aktuelle Themenschwerpunkt die EU-Ratspräsidentschaft sein. Zum 1. Juli übernimmt Deutschland die Ratspräsidentschaft, eine Debatte über die politische Prioritäten dürfte aber gerade erst beginnen. Das offizielle politische Programm für die Ratspräsidentschaft wird voraussichtlich im Mai vorgestellt. Die Studie informiert somit die öffentliche Debatte bezüglich der Prioritäten der Bürgerinnen und Bürger für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, bevor das offizielle Programm der Bundesregierung veröffentlicht wird.

Welche Themen sollte die deutsche Regierung für die kommende EU-Ratspräsidentschaft setzen? Was genau sollte sie vorantreiben? Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird auch auf die Corona-Pandemie und deren potentielle Auswirkung auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft thematisch eingegangen. “ Gemeinsam mit unseren Gästen und Ihnen möchten wir diese Fragen beantworten. Wir laden Sie freundlich zur Studienvorstellung ein:

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020

Was erwarten die Deutschen von der Bundesregierung in der Europapolitik?

 

am 25. März 2020, von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr, 

WICHTIG! Wegen des Ausbruchs von Covid-19 findet diese Veranstaltung online als Webinar statt.

 

 

Nach der Vorstellung der wichtigsten Studienergebnisse von den AutorInnen, Johannes Hillje, Policy Fellow beim Progressiven Zentrum und Dr. Christine Pütz, Referentin für die Europäische Union der Heinrich-Böll-Stiftung, wird die Debatte mit Impulsen von eingeladenen Gästen eingeläutet:

  • Dr. Franziska Brantner, Mdb, Bündnis 90/Die Grünen,
  • Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär, Bundesministerium der Finanzen,
  • Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt.

Moderiert wird die Veranstaltung von Melanie Stein, ARD-Journalistin.

 


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