Policy Brief

Eine neue Produktivitäts-Strategie für Europa

2020 | Max Neufeind & Christoph Priesmeier

Produktivitätswachstum ist ein entscheidender Faktor für die Sicherung von Wohlstand. In Europa hat sich die Zunahme der Produktivität in den letzten Jahren jedoch systematisch verlangsamt. Im Zuge der Corona-Pandemie könnte sich diese Entwicklung als besonders problematisch erweisen. Wenn es in den kommenden Monaten darum geht, Europa wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zu bringen, müssen wirtschaftspolitische Maßnahmen daher immer auch die Steigerung der Produktivität zum Ziel haben. Dieses Papier schlägt neun Punkte für eine neue Produktivitätsstrategie in Europa vor.


 

 

„Eine neue Produktivitäts-Strategie für Europa“ –

ein Impulspapier von Max Neufeind und Christoph Priemeier

 

Ich möchte das Papier lesen

 

 

Produktivitätsschwäche in Europa: abnehmende Zukunftsperspektiven

Europa hat ein Produktivitätsproblem. Das Produktivitätswachstum vieler europäischer Volkswirtschaften hat sich in den letzten Jahren systematisch verlangsamt und regionale Unterschiede haben sich verschärft. Der Rückgang steht in Zusammenhang mit einer abnehmenden Wettbewerbsfähigkeit, geringeren Wachstumsperspektiven und schrumpfenden Verteilungsspielräumen.

Ein 9-Punkteplan für mehr Produktivität in Europa

Welche Maßnahmen und Instrumente können eine Trendumkehr bewirken und die langfristige Produktivität in Europa steigern? Dieses Papier schlägt neun Punkte für eine neue Produktivitätsstrategie in Europa vor. Die tragenden Säulen dieser Strategie sind: Eine deutlich stärkere Innovationspolitik, die gezielte Förderung von Technologiediffusion sowie umfassende, nachhaltige Zukunftsinvestitionen.

Über die Autoren

Max Neufeind ist Referent für Strategie und Digitalen Wandel in der Leitungsabteilung des Bundesministerium der Finanzen, zuvor war er in der Grundsatzabteilung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig. Im Progressiven Zentrum begleitete er als Policy Fellow die Projekte DenkraumArbeit und Dialogue on Europe. Aktuell unterstützt er den Programmbereich Strukturwandel. Das Wirtschaftsmagazin Capital zählte ihn in den vergangenen drei Jahren zu den „Top 40 unter 40“ im Bereich „Politik und Staat“.

Christoph Priesmeier ist Referent im Bundesministerium der Finanzen, zuvor war er bei der Deutschen Bundesbank im Zentralbereich Volkswirtschaft tätig.

 

In Zusammenarbeit mit

 

 

 


Weitere Denkanstöße zu europäischer Wirtschaftspolitik?