Die Übergangenen – Strukturschwach und Erfahrungsstark

2022 | Paulina Fröhlich, Tom Mannewitz & Florian Ranft

Der Klimawandel und die Sorge vor dessen Folgen beschäftigen auch die Menschen in strukturschwachen Regionen. Eine höhere Priorität haben dort jedoch andere Themen: Soziale Herausforderungen und Angst vor ungerechten Folgen der Transformations- und Klimapolitik überwiegen. Das befindet die qualitative Studie “Die Übergangenen: Strukturschwach & erfahrungsstark” des Berliner Thinktanks Das Progressive Zentrum in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.


Eine Studie zur Bedeutung regionaler Perspektiven für die Große Transformation

 

Die Studie zeigt, wie Menschen in strukturschwachen Gegenden Deutschlands auf ihre persönliche Zukunft, die Zukunft ihrer Region und des ganzen Landes blicken. Dabei wird deutlich, welche Herausforderungen und Probleme die Menschen dort sehen. In den über 200 Haustürgesprächen in vier strukturschwachen Regionen Deutschlands (Duisburg, Regionalverband Saarbrücken, Bitterfeld-Wolfen und Vorpommern-Greifswald) wurde aber auch über die Rolle der Politik und das Vertrauen in die gewählten Vertreter:innen gesprochen.

 

 

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Besonders ist diese Studie jedoch nicht nur, weil sie auf der qualitativen Auswertung dieser Gespräche beruht. Sie zeigt auch Möglichkeiten auf, wie Betroffene der Großen Transformation zu Mitgestalter:innen der Zukunft werden können. Zudem gibt die Untersuchung Antworten darauf, wie politische Akteur:innen auf die Bedürfnisse, Erfahrungen und Interessen der Bürger:innen eingehen können.

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