Zukunft der Demokratie Europa & die Welt Veranstaltung

Letzte Warnung Wien? Was Europas Progressive jetzt ändern müssen

Wahlnachlese zur Bundespräsidentenwahl in Österreich
Foto: Grüne Österreich, NEOS, Grüne, privat

Irgendwann war es dann amtlich: Alexander van der Bellen ist neuer Bundespräsident Österreichs. Allerdings mit gerade einmal 50,3 Prozent der Stimmen. Wie groß kann also die Freude überhaupt sein, wenn der FPÖ-Rechtspopulist Norbert Hofer gleichzeitig einen so großen Zuspruch der Wählerinnen und Wähler erfährt?

Hofer reiht sich damit ein in die Liste erfolgreicher Rechtspopulistinnen und Europafeinde wie Marine Le Pen, Geert Wilders, Viktor Orbán, Nigel Farage oder Frauke Petry. Die Rechte ist auf dem Vormarsch und mit Bernd Ulrich lässt sich fragen, ob das liberale Europa realisiert, in welcher historischen Situation es sich befindet.

Im Lichte dieser dramatischen Entwicklungen haben wir am 31. Mai 2016 unter dem Titel „Letzte Warnung Wien? Was Europas Progressive jetzt ändern müssen“ versucht, gemeinsam mit führenden Köpfen der österreichischen und deutschen Progressiven Lehren aus dem Wahlausgang in Österreich zu ziehen.

Den Auftakt bildeten Kurzimpulse von Stefan Wallner (Bundesgeschäftsführer der österreichischen Grünen), Feri Thierry (Bundesgeschäftsführer der NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum) und einer Response von Michael Kellner (Politischer Geschäftsführer der deutschen Grünen). Moderiert wurde die Runde von Ursula Bazant (Visiting Fellow im Progressiven Zentrum und Abteilungsleiterin im österreichischen Bundesministerium für Bildung und Frauen). Robert Misik (österreichischer Publizist) gab zum Abschluss der Diskussion einen programmatischen Ausblick.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Bundesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN durchgeführt und fand bei uns im Progressiven Zentrum statt.





Ursula Bazant


Dominic Schwickert


Event Date

31. Mai 2016


Place

Das Progressive Zentrum, Berlin


Schlagwörter

Alexander van der BellenFPÖNorbert HoferÖsterreichRechtspopulismus