Veranstaltung

Das große Experiment: Wie Diversität die Demokratie bedroht und bereichert

Buchvorstellung und Diskussion mit Yascha Mounk | 7. April, 12:30-14:00 Uhr | Online


Yascha Mounk stellt sein neues Buch „Das große Experiment: Wie Diversität die Demokratie bedroht und bereichert“ vor und diskutiert seine Thesen mit Kübra Gümüşay. Ferda Ataman wird die Veranstaltung moderieren.


 

 

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Kann Demokratie in einer diversen Gesellschaft funktionieren? In seinem neuen Buch entwirft Politikwissenschaftler Yascha Mounk eine realistische Vision einer pluralen Demokratie, die Individuum und Gemeinschaft in Balance bringt. Mounks strittige Thesen und die Frage, ob seine Vision erstrebenswert ist und wie sie zu realisieren wäre, diskutieren wir mit:

 

Yascha Mounk, 1982 in München geboren, wuchs in Freiburg, Kassel, Maulbronn, Laupheim und Karlsruhe auf und verließ Deutschland für ein Studium in Cambridge. Er erlangte seinen PhD in Regierungslehre von der Harvard Universität. Mittlerweile unterrichtet Mounk als Associate Professor Internationale Beziehungen an der Johns-Hopkins-Universität und schreibt als Contributing Editor für “The Atlantic” sowie als freier Publizist u.a. für “Foreign Affairs”. Er ist außerdem Senior Fellow beim Council on Foreign Relations und Gründer von “Persuasion”. Nach seinem erfolgreichen ersten Buch „Echt, du bist Jude? – Fremd im eigenen Land“ (2015; Kein & Aber) erscheint am 01.04.2022 nun sein neuestes Buch „Das große Experiment: Wie Diversität die Demokratie bedroht und bereichert“ bei Droemer HC.

Kübra Gümüşay ist Autorin und Aktivistin und schreibt unter anderem für ZEIT, ZEIT Online und taz. Beim Progressiven Zentrum ist sie Visiting Fellow im Programmbereich Zukunft der Demokratie. Sie studierte Politikwissenschaften in Hamburg und London und initiierte u.a. die anti-rassistische Kampagne #SchauHin, das feministische Bündnis #Ausnahmslos und die Kampagne “Organisierte Liebe” gegen Hass im Netz. Ihr Blog ein-fremdwoerterbuch.com wurde 2011 für den Grimme Online Award nominiert. 2020 erschien ihr Spiegel-Bestseller „Sprache und Sein“ bei Hanser Literaturverlage.

Ferda Ataman ist Journalistin, Autorin und Politologin. Sie besuchte die Berliner Journalistenschule, arbeitete u.a. in den Redaktionen von “Der Tagesspiegel” und “Spiegel Online” und schrieb von 2018 bis 2020 die Kolumne “Heimatkunde” im “SPIEGEL”. Seit 2021 ist Ataman Autorin der radioeins-Medienkolumne “Wissen, Meinen, Denken”. Ihr Buch “Hört auf zu fragen. Ich bin von hier” erschien 2019 und stieß mit dem Hashtag #vonhier eine Debatte über Zugehörigkeit in Deutschland aus. Sie ist außerdem ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins “Neue Deutsche Medienmacher*innen”. Für ihr Engagement erhielt sie 2019 den Julie und August Bebel Preis für innovative und emanzipatorische Beiträge zur politischen Bildung.

 

 

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Die Veranstaltung ist Teil der Roundtable-Reihe Democratic Futures und findet statt in Kooperation mit:

 

 

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Paulina Fröhlich


Paul Jürgensen


Event Date

7. April 2022


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