Leben & Arbeiten Veranstaltung

Podiumsdiskussion zu „Feierabend 4.0“

Policy Fellow Max Neufeind diskutiert im Digitalen Salon über die Zukunft der Arbeit
Foto: Screenshot/DPZ

Am 24. Februar richtete das Alexander von Humboldt Insitut für Internet und Gesellschaft (HIIG) in Kooperation mit DRadio Wissen den Digitalen Salon zum Thema „Feierabend 4.0“ aus. Zu Gast war auch Max Neufeind, Policy Fellow des Progressiven Zentrums und Teil des „Denkraum Arbeit“.

Dass sich die Arbeit in der Zukunft verändern wird und muss, ist keine Neuigkeit mehr. Nur das Wie und das Wohin sind noch immer wichtige Fragen, deren Antworten besser früh als spät zu finden sind. Und so entspann sich rund um dieses Thema eine rege Diskussion, die – moderiert von Katja Weber – schnell an Fahrt aufnahm. Während etwa Catharina Bruns, Gründerin von workisnotajob., den Weg des Social Entrepreneurship vorschlug, weil nur so Arbeit und Selbstverwirklichung zusammenfielen, entgegnete Max Neufeind, Policy Fellow beim Progressiven Zentrum, dass es eben jenes Narrativ der Selbstverwirklichung sei, das diesen immensen Druck auf die ArbeitnehmerInnen ausübe. Carlos Frischmuth, Director Contracting bei Hays, unterstrich indes, dass permanente Höchstleisung und Weiterbildung das A und O in der neuen Arbeitswelt seien.

Einig waren sich alle drei Podiumsgäste, dass eine Veränderung in der deutschen Gesetzeslage, aber auch in der Gesellschaft dringend nötig seien. Ob und wie die Gewerkschaften hier intervenieren können und welche die zentralen Herausforderungen sein werden, können Sie hier im Video des HIIG nachschauen:





Sören Musyal


Event Date

24. Februar 2016


Place

Berlin


Schlagwörter

Arbeit 4.0ArbeitszeitpolitikDenkraumArbeitDigitalisierung