Zukunft der Demokratie

Mediating Populism

2018 | Sophie Gaston, Peter Harris-Evans, Philipp Sälhoff, Joris Niggemeier

Für „Mediating Populism“ erforschte Das Progressive Zentrum gemeinsam mit dem Think-Tank Demos aus Großbritannien und der Friedrich-Ebert-Stiftung in London die Rolle traditioneller Medien in der Legitimierung und Delegitimierung populistischer Parteien in Deutschland und Großbritannien.


Mediating_Populies_StudieFür „Mediating Populism“ erforschte Das Progressive Zentrum gemeinsam mit dem Think-Tank Demos aus Großbritannien und der Friedrich-Ebert-Stiftung in London die Rolle traditioneller Medien in der Legitimierung und Delegitimierung populistischer Parteien in Deutschland und Großbritannien. Außerdem untersuchte das Projekt den Einfluss, den organisatorische Entscheidungen der Medienmacher auf das Medienverständnis in der öffentlichen Meinung haben.

Die Erfolge von populistischen Parteien und PolitikerInnen sind untrennbar mit der medialen Berichterstattung über sie und ihre Kernthemen verbunden. Dies ist keine neue Erkenntnis, doch erhält diese Dynamik durch die – in den letzten Jahren teilweise bis zur Regierungsverantwortung – erstarkenden populistischen Kräfte und durch eine Medienlandschaft im digitalen Umbruch eine hochaktuelle Relevanz, die neue Fragen auf die Tagesordnung setzt: Wie verändert das Erstarken des Populismus Machtdynamiken zwischen Politik und Medien und welche demokratischen Implikationen leiten sich daraus ab? Welche Rolle spielen Medien bei der Legitimierung und Delegitimierung populistischer Parteien?

Diese und weitere Fragen wurden in unserem deutsch-britischen Vergleichsprojekt „Mediating Populism“ beantwortet. Gemeinsam mit unserem britischen Partner Demos und der Friedrich-Ebert-Stiftung in London wurde im Rahmen des Projekts insbesondere die Rolle traditioneller Medien in der Legitimierung und Diskreditierung populistischer Parteien in Deutschland und Großbritannien analysiert.


Den Bericht zu der Abschlussveranstaltung des Projekts finden Sie hier.