Veranstaltung

Komplementaritat statt Konkurrenz?

Zur Zusammenarbeit von Parteien und NGOs in demokratischen Krisenzeiten
Foto: Jacob & Alex / Das Progressive Zentrum

Das Verhältnis von NGOs, Bürgerinitiativen und Parteien ist von wachsenden Vorbehalten und Misstrauen geprägt. Zivilgesellschaftliche Organisationen fürchten politische Vereinnahmung und übergroße Nähe „zur Politik“. Parteien sehen den Erfolg von NGOs nicht nur positiv. Sie werfen ihnen Kompromisslosigkeit und Scheuklappenmentalität vor – während NGOs die politischen Parteien mit dem Vorwurf konfrontieren, politische Inhalte als reine Verhandlungsmasse zu sehen. Das Ergebnis ist ein Verhältnis, das vor allem durch Zerrbilder und enttäuschte Erwartungen geprägt ist.


Allerdings sind Parteien wie NGOs zentrale Akteure in der liberalen Demokratie. Daher gilt es, die Gemeinsamkeiten stärker in den Blick zu nehmen. Wie können Parteien und NGOs wieder enger und vertrauensvoller zusammenarbeiten, ohne ihre grundverschiedenen Rollen aufzugeben? Wie kann es gelingen, einen Dialog zu etablieren, der für beide Seiten fruchtbarere Formen und Formate der Zusammenarbeit entstehen lassen kann?

Wir möchten Sie herzlich zu einem Roundtable-Gespräch im Democracy Lab des Progressiven Zentrums in der Werftstr. 3, 10557 Berlin, am 8. Mai 2017 einladen, das diese Fragen in einem geschützten Rahmen behandelt.

Als ImpulsgeberInnen haben wir zu Gast:

  • Jana Faus, Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde e.V.
  • Sebastian Bukow, Parteienforscher, Heinrich-Böll-Stiftung
  • Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz
  • Hanno Burmester, Policy Fellow, Das Progressive Zentrum

Der Roundtable wird moderiert von Laura-Kristine Krause, Leiterin des Programmbereichs Zukunft der Demokratie im Progressiven Zentrum. Die Agenda der Veranstaltung finden sie hier.

 

Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

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Laura-Kristine Krause


Datum der Veranstaltung

8. Mai 2017


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