Zukunft der Demokratie Wir in den Medien

Hinter einer aggressiven Sprache versteckt die AfD ihren Mangel an Konzepten

Policy Fellow Fedor Ruhose schreibt im Focus über die sprachlichen Erfolge der AfD


Fedor Ruhose zeichnet in der FAZ nach, wie die AfD mit ihrer Sprache Politik gestaltet, auch ohne an der Macht zu sein.


Noch ist die AfD in keiner Regierung, ihre Sprache ist aber auch so bereits Teil des politischen Alltags. Fedor Ruhose beschreibt im Focus den Mechanismus dahinter: Andere Parteien distanzierten sich zwar vordergründig, übernähmen aber aus Angst vor den WählerInnen rechtspopulistische Themen und Frames. Die AfD erreiche so ihre strategischen Ziele, indem sie bis weit in die politische Mitte hinein bestimme, worüber gesprochen werde.

Und nicht nur das: Insgesamt sei eine Verrohung der öffentlichen Debatte zu spüren. Die Sprache der AfD sei eine hoch aggressive und diffamierende und mache es demokratischen AkteurInnen schwer, eine angemessene Antwort zu finden. Fedor Ruhose schlägt vor, genau hinzuhören wie RechtspopulistInnen kommunizieren und im gleichen Zug eine eigene überzeugende Sprache zu entwickeln. In dieser könne dann nicht nur vorgelebt werden, wie in einer Demokratie respektvoll miteinander umgegangen werde, sondern auch über Themen gesprochen werden, die wichtiger seien als Migration.

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