Innovation & Nachhaltigkeit

Dritter Workshop „Das Stadtwerk der Zukunft“


Foto: DPZ

Am 8. Mai fand der dritte und vorerst letzte Workshop unserer Reihe im Rahmen des Projekts „Das Stadtwerk der Zukunft“ gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin statt. Im ersten Workshop hatten wir eine Bestandsaufnahme der Stadtwerke heute vorgenommen. Im zweiten Workshop diskutierten wir Trends, die das Umfeld der Stadtwerke verändern und entwarfen Rollenvorschläge für das Stadtwerk der Zukunft. Dieses Mal lag der Fokus auf der Politik. Was muss sich politisch ändern, damit Stadtwerke ihr Potential voll ausschöpfen und ihre neuen Rollen ausspielen können?


Nach einer kurzen Begrüßung durch den Gastgeber Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, stellte Steffen Jenner (Policy Fellow im DPZ), die auf Basis der vergangenen zwei Workshops erarbeiteten Rollenbilder für das Stadtwerk der Zukunft vor. Das Rollenspektrum reicht vom „Umsetzer der Energiewende vor Ort“ über den „aktiven Stadtentwickler“ bis hin zur „Regionalen Plattform“. Damit sind natürlich auch die unterschiedlichsten Anforderungen an rechtliche und politische Rahmensetzungen verbunden.

Welche das konkreter Art sein könnten, das diskutierten Steffen Jenner und Fabian Schmitz-Grethlein (VKU) in einem Gespräch mit Katharina Klein, Vorstandsreferentin Wirtschaftsdialog für Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Matthias Dümpelmann, Geschäftsführer von 8KU GmbH.

Die rund 30 Teilnehmenden des Workshops kamen aus der Energiewirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Sie diskutierten nach dem Gespräch in zwei Kleingruppen, die von Lena Judick und Martina Richwien (IFOK) moderiert wurden. An welchen Stellschrauben kann man drehen, um die neuen Rollen zu ermöglichen und welche allgemeinen Rahmensetzungen sind nötig und sinnvoll, um Stadtwerke mit Blick auf die vielfältigen Herausforderungen zukunftsfähig zu machen?

Die Diskussionen und die Ergebnisse aller Workshops finden Eingang in ein Discussion Paper, welches in den kommenden Monaten vom Progressiven Zentrum unter Beteiligung eines Redaktionsteams erarbeitet und veröffentlicht wird. Projektergebnisse und Discussion Paper werden dann im Herbst auf einer öffentlichen Abschlussveranstaltung einem breiten Publikum vorgestellt und mit politischen Entscheidungstragenden diskutiert.