Tony´s Blues
Soziale Demokratie in Zeiten der Angst _ 5. Juli 2010 _ Hans Wansink
Über die Sozialdemokratie wird nicht mehr sehr viel nachgedacht. Tony Judt zeigt, warum das in Zeiten des Umbruchs ein riesengroßer Fehler ist.Der Schwanengesang von Tony Judts "Ill Fares the Land" ist in der britischen Presse viel weniger positiv besprochen worden als in den Niederlanden. Die Rezensenten der "Financial Times", des "Daily Telegraph", des "Independent" und des "Guardian" kritisieren besonders Judts Pessimismus. Meiner Meinung nach zu Recht. mehr
Judt stellt die richtigen Fragen
Soziale Demokratie in Zeiten der Angst _ 5. Juli 2010 _ Frans Timmermans
Über die Sozialdemokratie wird nicht mehr sehr viel nachgedacht. Tony Judt zeigt, warum das in Zeiten des Umbruchs ein riesengroßer Fehler ist. mehr
Eine demokratische Wirtschaftsregierung für Europa!
Projekt Linke Mitte _ 23. Juni 2010 _ Stefan Collignon
Der Euro steckt in seiner tiefsten Krise seit Beginn der europäischen Währungsunion im Jahr 1999. Diese Krise hat politische Gründe. Ein Zerbrechen des Euroraums mit dramatischen Konsequenzen für die europäische Wirtschaft, für Beschäftigung und Wohlstand kann nicht länger ausgeschlossen werden. Europas Sozialmodel wäre am Ende. Diese Entwicklung ist sicher nicht unaufhaltsam, aber die Engstirnigkeit chauvinistischer Nationalismen birgt das Risiko, dass sich eine solche Entwicklung als unbeabsichtigte Folge intergouvernementalen Handelns ergeben könnte, ähnlich wie die Nationalstaaten in den Ersten Weltkrieg hineingeschlittert sind, obwohl ihn niemand wollte. In diesem Essay werde ich zunächst in Teil I die tieferliegenden, in der europäischen Regierungsform begründeten Ursachen der gegenwärtigen Eurokrise analysieren und dann in Teil II Vorschläge für eine demokratische Wirtschaftsregierung skizzieren. mehr
Eine demokratische Wirtschaftsregierung für Europa!
Projekt Linke Mitte _ 23. Juni 2010 _ Stefan Collignon
Der Euro steckt in seiner tiefsten Krise seit Beginn der europäischen Währungsunion im Jahr 1999. Diese Krise hat politische Gründe. Ein Zerbrechen des Euroraums mit dramatischen Konsequenzen für die europäische Wirtschaft, für Beschäftigung und Wohlstand kann nicht länger ausgeschlossen werden. Europas Sozialmodel wäre am Ende. Diese Entwicklung ist sicher nicht unaufhaltsam, aber die Engstirnigkeit chauvinistischer Nationalismen birgt das Risiko, dass sich eine solche Entwicklung als unbeabsichtigte Folge intergouvernementalen Handelns ergeben könnte, ähnlich wie die Nationalstaaten in den Ersten Weltkrieg hineingeschlittert sind, obwohl ihn niemand wollte. In diesem Essay werde ich zunächst in Teil I die tieferliegenden, in der europäischen Regierungsform begründeten Ursachen der gegenwärtigen Eurokrise analysieren und dann in Teil II Vorschläge für eine demokratische Wirtschaftsregierung skizzieren. mehr
Erschöpfte Menschen: Schöne neue Arbeitswelt oder strukturelle Verantwortungslosigkeit?
Projekt Linke Mitte _ 22. Juni 2010 _ Andreas Lange
Die Finanzkrise, die derzeit im Zentrum gesellschaftlicher Debatten steht, sowie die Abstiegsängste der Mittelschichten dürfen nicht dazu führen, dass wir die Konsequenzen übersehen, die sich aus dem entgrenzten Arbeiten und Wirtschaften im Lebenslauf junger Erwachsener und im Alltag erwerbstätiger Eltern ergeben. Es ist kein Zufall, dass "Erschöpfung" zur Leitchiffre postmoderner Befindlichkeit geworden ist…. mehr
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