Gleichheit ist Glück? - Ein Debattenbeitrag von Wolfgang Kersting zu "The Spirit Level"
Projekt Linke Mitte _ 2. September 2010 _ Wolfgang Kersting
Antike und Mittelalter glaubten noch, das Glück allgemeingültig bestimmen zu können. Die Moderne vermag diesen Optimismus nicht mehr zu teilen. In der Moderne ist das Glück subjektiviert worden, verwandelte sich der Glücksbegriff in eine Sammelbezeichnung für die Befriedigung individueller Präferenzen. Und diese sind zum einen unterschiedlich, zum anderen - auf Grund der strukturellen Knappheit aller Glücksgüter - konfliktuell. Deshalb läßt sich auf dem Glück keine Ordnung errichten. mehr
Deutschland sollte sich für eine EU-Steuer einsetzen!
Projekt Linke Mitte _ 31. August 2010 _ Gerhard Schick
Die im Mai beschlossenen Rettungsmaßnahmen für Griechenland bzw. "den Euro" markieren eine Zäsur. Denn sie können in der jetzigen Form keine Dauerlösung sein, sondern zwingen die europäischen Staaten, bis 2013 eine Neuordnung ihrer Wirtschaftspolitik vorzunehmen. Die Uhr tickt. mehr
Raus aus dem Hamsterrad: 10 Thesen für einen besseren Hauptstadtjournalismus
Projekt Linke Mitte _ 18. August 2010 _ Leif Kramp und Stephan Weichert
Die Beweggründe, die Journalisten bei ihrem Tagesgeschäft um- und antreiben, haben oft nichts mit den Standards und Regeln ihres Berufsstandes zu tun. Im Politikalltag sind die Berichterstatter eingebunden in ein undurchsichtiges Gewebe aus Abhängigkeiten und Zwängen, die für idealistische Motive keinen Spielraum lassen. mehr
Afghanistan: nur noch raus?
Projekt Linke Mitte _ 10. August 2010 _ Winfried Nachtwei
Am 1. August begannen die Niederlande als erstes NATO-Mitglied mit ihrem militärischen Rückzug aus Afghanistan. Im März hatte eine Shura in der Südprovinz Uruzgan an das niederländische Parlament appelliert, nicht vorzeitig abzuziehen. mehr
Die verdrängte Relevanz des Amtes
Projekt Linke Mitte _ 2. August 2010 _ Stephan Klecha
Lange schon hat man Sozialdemokraten und Grüne nicht mehr so selbstbewusst gesehen wie im Frühsommer 2010. Der Niedergang der Bundesregierung ist dramatisch, und langsam keimt bei den Akteuren die Hoffnung auf, dass das einstige gemeinsame "Projekt" auch ohne die Linkspartei wieder eine Zukunft haben könnte. Zwei Ereignisse haben den neuen rot-grünen Honeymoon besonders beschwingt: Erstens haben SPD und Grüne der Union mit der Regierungsübernahme in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal seit 1991 wieder ein westdeutsches Flächenland abgenommen. Hinzu kam zweitens der raffinierte Coup, Joachim Gauck als gemeinsamen Kandidaten bei der Bundespräsidentenwahl zu präsentieren. mehr

