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Game-changer oder Fußnote?
Projekt Linke Mitte _ 26 Juli 2010 _ Konrad Kögler
Manche Phänomene sind schon sehr merkwürdig: Zwei britische Epidemiologen, Richard Wilkinson und Kate Pickett, schrieben eine empirische Studie über Gleichheit in verschiedenen Gesellschaften, die zunächst auf der Insel von "Guardian" bis "Economist" gefeiert wurde. Mittlerweile hat diese Woge auch Mitteleuropa erfasst: Wie Robert Misik konstatiert, hat schon lange kein Buch mehr in gesellschaftswissenschaftlich und politisch interessierten Kreisen eingeschlagen wie "The Spirit Level", das auf Deutsch kürzlich unter dem unglücklich gewählten Titel "Gleichheit ist Glück" erschienen ist. mehr
Kostenfallen im Internet: ca. 20.000 Fälle monatlich!
16. Juli 2010 _ Erik Schweickert
Sogenannte Kosten- oder Abofallen im Internet haben in der letzten Zeit stark zugenommen. Unseriöse Unternehmen verschleiern in diesen Fällen bewusst die Kostenpflichtigkeit ihrer Angebote. Verbraucherinnen und Verbraucher können daher nur schwer erkennen, dass eine Leistung etwas kosten soll und landen beim Surfen im Internet schnell und unbedarft in der Kostenfalle. mehr
Der Freiherr räsoniert - die Wehrpflicht wankt
Projekt Linke Mitte _ 12. Juli 2010 _ Omid Nouripour
Der Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hält derzeit das sicherheitspolitische Berlin in Atem. Kein Festvortrag ist mehr sicher davor, zum Ort einer neuen, grundlegenden Überlegung über die zukünftige Gestalt der Bundeswehr zu werden. Die Spannung entsteht dabei nicht so sehr ob des Wagemuts und der Innovationskraft dieser Beiträge, sondern wegen ihrer schieren Zahl und kurzen Lebensdauer. mehr
Mehr Strategie wagen
9. Juli 2010 _ Dominic Schwickert
Die Regierung plant zu kurzfristig und überstrapaziert das Ressortprinzip. Es ist Zeit für neue Strategien, gesteuert vom Kanzleramt. mehr
Triumph der Parteiräson. Anmerkungen zum Wahlverfahren und Amtsverständnis des Bundespräsidenten
Projekt Linke Mitte _ 8. Juli 2010 _ Frank Decker
So wie es ein zentrales Merkmal der Demokratie ist, dass in ihr in regelmäßigen Abständen Wahlen stattfinden, so ist es ein häufiges Merkmal dieser Wahlen, dass sie regelmäßig von denselben Grundsatzdiskussionen begleitet werden. In der Bundesrepublik zeigt sich das nirgendwo deutlicher als bei der Bestellung des Staatsoberhaupts. Wann immer die Wahl oder Wiederwahl eines Bundespräsidenten ansteht, kann man sicher sein, dass die folgenden Fragen aufgeworfen werden: Haben die Parteien das Bestellungsverfahren für ihre eigenen Machtzwecke missbraucht? Wäre es nicht besser, das Staatsoberhaupt von den Bürgern direkt wählen zu lassen? Brauchen wir das Amt des Präsidenten überhaupt? mehr
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