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Online-Debatte "Soziale Demokratie in Zeiten der Angst" zu Tony Judt

Der renommierte Sozialwissenschaftler Tony Judt starb nach langer schwerer Krankheit im August 2010. Während seiner letzten Lebensmonate veröffentlichte er mehrere sehr inspirierende Texte über die Zukunft der Linken Mitte. Am 19. Oktober 2009 hielt Judt eine Rede an der New York University über die Geschichte und die Perspektiven einer “Sozialen Demokratie in Zeiten der Angst”, die in der New York Review og Books abgedruckt wurde.

Unter dem Titel "Ill Fares the Land" entfaltete er zu Beginn des Jahres seine Gedanken in einem, lesenswerten Essayband. Gemeinsam mit der Wiardi Beckman Stichting und der Berliner Republik publizieren wir kontroverse Beiträge zu den von Judt aufgeworfenen Fragen und stellen interessante Links  vor.

Zurück zum Fortschritt?

30. Juni 2011. Alfred Pfaller vergleicht in seinem kämpferischen Essay die Pfade des Sozialstaats in verschiedenen Staaten. Während in den Niederlanden oder Dänemark stabile Allianzen für soziale Inklusion sorgten, geht bei uns und in anderen Gesellschaften die Schere weiter auseinander. mehr

Freiraum für die Zukunft - das letzte Buch von Tony Judt

7. März 2011. Alexander Schellinger lobt Tony Judts Vermächtnis "Ill fares the land" als richtungsweisendes Werk. Es sei eine befreiende Lektüre in einer Welt angeblicher "Alternativlosigkeit". mehr

Trauer und Hoffnung

13. Oktober 2010. Dietmar Herz würdigt das Lebenswerk von Tony Judt in einem Nachruf. Kurz vor seinem Tod hielt Tony Judt das im vorigen Jahrhundert Erkämpfte für verloren - und hoffte doch noch immer auf eine erneute Wende der Politik. mehr

Im Zeitalter der Angst

12. Oktober 2010. René Cuperus lobt Tony Judts Buch „Ill Fares the Land“ als „schriftliches Mahnmal des 20. Jahrhunderts“. Ihm gefällt vor allem, dass Judt die Verhältnisse nicht einfach als gegeben hinnimmt, sondern die Debatte über Alternativen zum ökonomisierten Zeitgeist der vergangenen Jahrzehnte einfordert. mehr

Deutschlandfunk-Rezensionen zu Tony Judt

16. August 2010 Im Magazin "Andruck" für politische Literatur wird Tony Judts Essayband "Das vergessene 20. Jahrhundert" ausführlich als Plädoyer für ein sozial-liberales Denken gewürdigt. Der Autor wirbt für eine pragmatische, dennoch humanistische Politik. Zur Rezension

In derselben Ausgabe bespricht Norbert Seitz in seiner Zeitschriftenschau "kursiv" den Essay "Fortschritt in Zeiten der Angst?" von Tobias Dürr in der "Berliner Republik". Zur Zeitschriftenschau

ZEIT-Interview mit Tony Judt: Wir brauchen eine ethische Weltsicht

12. August 2010 Tony Judt äußerte sich kurz vor seinem Tod in einem Interview mit Jörg Lau in der ZEIT sehr kritisch zur Schwäche der Europäischen Union und zur aktuellen Politik von Barack Obama, die an einigen Stellen zu nah an George W. Bush sei. Das Interview

Nachruf auf Tony Judt

9. August 2010. Der renommierte Sozialwissenschaftler Tony Judt starb nach langer schwerer Krankheit im August 2010. Die New York Review of Books bietet ein umfassendes Dossier seiner Schriften, im Nachruf der New York Times werden sein Werdegang und seine oft kontroversen Thesen beleuchtet.

Fortschritt in einem Zeitalter der Angst?

5. Juli 2010. Tobias Dürr warnt davor, sich von Ängsten in Krisenzeiten lähmen zu lassen. Die Sozialdemokratie darf sich nicht auf das Bewahren des Status quo beschränken, sondern muss sich in einem kreativen Erneuerungsprozess weiterentwickeln. mehr Der Text liegt auch in einer englischen Version unter dem Titel "Progress in an age of fear?" vor.

Im Rückspiegel sieht man nicht nach vorne

5. Juli 2010. Ernst Hillebrand bemängelt das völlige Fehlen einer vorwärtsgewandten Dimension und konstatiert Mutlosigkeit bei Tony Judt. mehr

Tony´s Blues

5. Juli 2010. Hans Wansink vertritt die entschiedene Gegenposition, dass mit Tony Judts Texten nicht viel anzufangen sei. Der Historiker und Sozialwissenschaftler mache es sich an vielen Stellen zu einfach und lasse es an Sorgfalt fehlen. mehr

Judt stellt die richtigen Fragen

5. Juli 2010. Im Rahmen unserer Online-Debatte „Soziale Demokratie in Zeiten der Angst“ erklärt Frans Timmermanns Tony Judts „Ill fares the land“ zur Pflichtlektüre. Auch wenn seine Antworten oft vage bleiben, stößt der bekannte Sozialwissenschaftler überfällige Diskussionen an. mehr





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