Neue Alte werden zur globalen Herausforderung
27. Juli 2009 Im Guardian untersucht Ed Pilkington die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie der US-Behörde für Bevölkerungsstatistik, die das globale Ausmaß des demografischen Wandels deutlich machen: Bis zum Jahr 2040 gelte es, die Altersversorgung einer Milliarde Menschen zu sichern. Innerhalb der nächsten zehn Jahre werde es erstmals mehr 65-Jährige als Kleinkinder auf der Welt geben. Dieser Zuwachs speise sich zum einen aus der baby boomer-Generation, die nach dem zweiten Weltkrieg geboren wurde. Zum anderen habe der medizinische Fortschritt die Alterssterblichkeit auf ein historisch niedriges Niveau abgesenkt. Gerade in Europa, wo bis 2040 jeder vierte Bürger älter als 65 sein wird, müssen Politiker die vielfältigen Herausforderungen frühzeitig angehen. Die Zukunft der Alterssicherung steht auf tönernen Füßen. Aber auch Familien und Einzelpersonen stehen vor enormen Aufgaben: Vor allem die höhere Lebenserwartung von Frauen verstärke deren Risiko, im Alter einsam und auf sich allein gestellt zu leben. Zum Artikel

