Platon hilft
20. Mai 2009 Die Suche nach einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung in der Krise geht unvermittelt weiter. Melissa Lane, Autorin des Progressiven Forums, versucht im britischen Guardian das Paradox des Kapitalismus wenn nicht aufzulösen, dann doch zumindest so zu gestalten, dass dem Gemeinwohl kein Schaden entsteht: Wie lassen sich Werte wie Pünktlichkeit und Disziplin, die unsere Arbeitswelt auf der Angebotsseite bestimmen, mit der Forderung nach Konsum und gelebtem Hedonismus auf der Nachfrageseite in Einklang bringen? Lane plädiert für eine Renaissance der "citizenship", die, von Platon ausgehend, immer auch normative Güter produziert. Nur so können wir zu Koproduzenten einer ökologisch nachhaltigen Zivilgesellschaft werden. Zum Artikel

