Ralf Dahrendorf - Politik muss nicht originell sein
30. April 2009 Jens Hacke beglückwünscht Ralf Dahrendorf in der Süddeutschen Zeitung zum achtzigsten Geburtstag. Der liberale Vordenker preiste zivilgesellschaftliche Konflikte schon immer als Schmiermittel vitaler demokratischer Gesellschaften. Obwohl er seine politische Heimat bei den Cold War Liberals an der London School of Economics fand, verstand Dahrendorf als einer der ersten, dass Bildung die wichtigste Ressource moderner Gesellschaften darstellt: Statt absoluter Gleichheitsversprechen müsse Politik daraufhin wirken, Individuen möglichst große Lebenschancen einzuräumen. Zum Artikel

