Obama at Manassas
März/April 2009 Zahlreiche Experten waren sich darin einig, dass die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten eines jener "realignments" darstellte, das in den USA höchstens alle zwanzig Jahre vorkommt. Der Geograph und Stadtsoziologe Mike Davis modifiziert diese Analyse in der New Left Review: Obama selbst trat als post-ideologischer Kandidat an. Vielmehr handele es sich um ein "realignment" der Politik durch die Wirtschaft. Das Versprechen einer grünen Infrastruktur und die Nähe zum Google-Boss Eric Schmidt brachten Obama bereits den Beinamen "Silicon President". Wird die Informations- und Kommunikationswirtschaft die Old Economy im politischen Lobbygeschäft ablösen? Zum Artikel

