Vers un krach du sujet néolibéral?
3. April 2009 In Le Monde analysieren Pierre Dardot und Christian Laval den Neoliberalismus als Verhaltensweise, der der gleichnamigen Wirtschaftsordnung zu Grunde liegt. Individuen wurden dazu angehalten, sich als miteinander konkurriende Unternehmen zu verstehen. Ein neues Vokabular verbreitete sich in politischen Diskursen. Aus dem Ideal der Selbstverwirklichung wurde die Akkumulation von Humankapital. Die Imperative der Mehrarbeit und des Merhrkonsums, die einen zentralen Teil dieser Subjektivität darstellen, machten die Krise erst möglich. Im "Management dieses neuen Selbst", so die Autoren, fand eine Kategorie keine Platz: das Gemeinwohl. Die Wirtschaftskrise bietet die Chance, dies zu ändern. Zum Artikel

