Kritiker der ethischen Inkompetenz
21. März 2009 Anlässlich der Verleihung der Heinrich-Tessenow-Medaille an den amerikanischer Soziologen Richard Sennet veröffentlicht die taz Heinz Budes Laudatio. Sennetts Ideen, so Bude, helfen uns die globale Wirtschaftskrise besser zu verstehen, indem sie die Verhaltensweisen der Finanzmanager unter die Lupe nehmen. Deren Unterwerfung unter das Subjekt des Geldes offenbare die dahinterliegende Unfähigkeit allein zu sein. Man lebe in den spekulativen Erwartungen der Anderen. Sennett selbst bietet einen dreiteiligen Gegenentwurf an. Erstens sei die Wiederentdeckung des öffentlich agierenden Individuums von Nöten. Dieses müsse, zweitens, sein Handeln am Respekt für die Gemeinschaft ausrichten. Im Arbeitssektor solle es, drittens, weniger um flexible Projekte als um handwerklich verstandene Tätigkeiten gehen, die die Motivation zum Bessermachen aus sich selbst beziehen. Zum Artikel

