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Die Vermessung des Wohlstands
13. August 2009 In der taz versucht sich Stephan Kosch an einer Antwort auf die Frage, wie angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen Wohlstand eigentlich zu messen ist. Das klassische Instrument des Bruttoinlandsproduktes sei nämlich nicht in der Lage, Auskunft über wichtige Faktoren qualitativen Wohlstands zu geben: Dazu gehören die Betreuung von Kindern und Alten genauso wie die Umwelt- und Gesundheitskosten herkömmlichen Wirtschaftswachstums. Der Ökonom Amartya Sen berücksichtigt im von ihm entwickelten Human Development Index sogar Faktoren wie Bildung, Kriminalitätsrate und Freizeitgestaltung. Mittlerweile arbeitet selbst die EU an neuen Möglichkeiten, qualitativen Wohlstand zu messen, denn Volkswirtschaften können sich nicht länger auf exorbitant hohe Wachstumsraten stützen. Zum Artikel

