How to do it better
12. August 2009 Es ist eine der großen Ironien der jüngeren Wissenschaftsgeschichte: Je größer das Ansehen von John Rawls‘ Ideen in den Universitäten, desto geringer ihr Einfluss auf den Weltenlauf. Er, der stets vorgab auf ideale Gerechtigkeitsverhältnisse hinzuarbeiten, rechtfertigte in seinen späteren Werken zusehends den politischen Status Quo. Zu diesem Schluss kommt auch Amartya Sen in seiner aktuellen Veröffentlichung The Idea of Justice, die der Economist wohlwollend rezensiert. Für Sen heißt das zentrale Problem politischen Denkens soziale Ungerechtigkeit. Ihm geht es dabei wenige um institutionelle Fragen, sondern vielmehr um wirkliche Verbesserungen im Leben der Menschen. Daher gilt es, sich für die Verwirklichung von Entwicklungschancen einzusetzen, für die die Bekämpfung von Armut, Krankheit und Diskriminierung in jeglicher Form unerlässlich ist. Zum Artikel

