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Vies familiale et professionnelle: la nouvelle donne

April 2009 In der französischen Monatsschrift Etudes warnt Nathalie Sarthou-Lajus vor einer zu engen Ausrichtung auf investive Sozialstaatlichkeit und individuelle Karriereplanung. Sie verweist auf das Konzept der "care", das vor allem in US-amerikanischen Sozialdiskursen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels insistiert sie darauf, dass unsere Gesellschaften nicht nur aus gesunden und eigenverantwortlichen Leistungsträgern bestehen können. Die Sorge um und Pflege von Anderen stellten eine enorme persönliche und gesellschaftliche Herausforderung dar. Im Kleinen müsse die sozialstaatliche Anerkennung und Professionalisierung von Pflegetätigkeiten da Abhilfe schaffen. Im Großen könne die Erweiterung des "care"-Begriffes auf unsere Arbeitswelt dem allgegenwärtigen performativen Zwang zum Mehr eine nachhaltige Alternative entgegensetzen. Zum Artikel


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