Prof. Dr. Wolfgang Schroeder

Wissenschaftlicher Beirat

Prof. Dr. Wolfgang Schroeder ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats. Er hat den Lehrstuhl "Politisches System der BRD - Staatlichkeit im Wandel" an der Universität Kassel inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Verbände und Gewerkschaften. Wolfgang Schroeder ist außerdem Research Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ und gehört der Grundwertekommission der SPD an. Von 2009 bis 2014 arbeitete er als Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familien des Landes Brandenburg.


Beiträge








Buch Interessenvertretung in der Altenpflege 2017 | Wolfgang Schroeder
26. Oktober 2017 | Wolfgang Schroeder

 
Wolfgang Schroeder, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats vom Progressiven Zentrum, untersucht den Einfluss, den die zumeist weiblichen Beschäftigten auf ihre Arbeitsbedingungen haben.
Mittels umfassender Befragungen zeigt er empirisch gesichert auf, wie schwach deren Selbstorganisation bisher ausgeprägt ist. Diskutiert werden die historischen, arbeitsbezogenen und institutionellen Ursachen, warum sie die Handlungsspielräume bislang als eher gering und die Hindernisse für bessere Arbeitsbedingungen als eher hoch einschätzen. Dabei wird deutlich, dass die Pflegenden über das Potenzial und die Strategien für eine zeitgemäße Interessenvertretung verfügen. Diese zu nutzen ist besonders wichtig, weil so nicht nur attraktivere Arbeitsbedingungen geschaffen werden können, sondern auch das Problem des Fachkräftemangels behoben werden kann.
„Interessenvertretung in der Altenpflege“, herausgegeben von Wolfgang Schroeder, erschienen bei Springer VS.
 




Buch Konfessionelle Wohlfahrtsverbände im Umbruch 2017 | Wolfgang Schroeder
26. Oktober 2017 | Wolfgang Schroeder

Wolfgang Schroeder, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates vom Progressiven Zentrum, analysiert in seiner neuen Arbeit die Entwicklung von Caritas und Diakonie im Strukturwandel des Wohlfahrtskorporatismus.
Während sie einen großen Anteil der deutschen sozialstaatlichen Leistungen bereitstellen und haben diese im Laufe der Zeit stetig ausgeweitet und ausdifferenziert, stehen sie heute durch zunehmende „Ökonomisierung“ unter Druck sich neu zu positionieren. In diesem Band wird danach gefragt, inwiefern sie sich einer betriebswirtschaftlichen Steuerung unterworfen haben und ihre Identität sowie ihre Verbindung zur Kirche bewahren konnten. Zugleich wird analysiert, wie sie die Potentiale vorsorgender Sozialpolitik erkannt haben, um sich für die Modernisierung des Sozialstaats aufzustellen.
Die Analyse der Organisation, der Programmatik und der operativen Tätigkeit der konfessionellen Wohlfahrtsverbände in diesem Transformationsprozess wird um Interviews mit langjährigen Beobachtern der Verbände aus Wissenschaft und Praxis ergänzt.
„Konfessionelle Wohlfahrtsverbände im Umbruch“, herausgegeben von Wolfgang Schroeder, erschien bei Springer VS.