Dr. Tobias Dürr

Vorstand

Vorsitzender und Mitgründer des Progressiven Zentrums. Politikwissenschaftler, Publizist, Buchautor, Redenschreiber und Politikberater. Seit 2001 unter anderem Chefredakteur der ZeitschriftBerliner Republik in Berlin. Zuvor Hochschuldozent sowie Politik- und Essayredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“.


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Progressive Mehrheit Debattenbeitrag Zeit, dass sich was bewegt Rückblick auf die Kampagne #BewegungJetzt

Es begann mit einem Manifest: „Zeit, dass sich was bewegt“ so der Titel des Aufrufs zu einem rot-grünen Politikwechsel nach 4 langen Jahren schwarz-gelber Stillstandsverwaltung, unterschrieben von je 20 SPD- und Grünen-Spitzenpolitikerinnen und -politikern aus Bund und Ländern. Ausgehend von dieser entschiedenen Erklärung zum Wechsel initiierten Kerstin Andreae, Hubertus Heil, Peter Siller und Dr. Tobias Dürr mit dem Progressiven Zentrum eine Kampagne zur Bundestagswahl 2013. Ohne finanzielle Unterstützung und mit einem großen, ehrenamtlichen Team entstand so #BewegungJetzt.




Progressive Mehrheit Debattenbeitrag Veranstaltung Startschuss für #bewegungjetzt
Datum der Veranstaltung: 26. Juni 2013 | Berlin
Philipp Sälhoff | Dominic Schwickert | Tobias Dürr | Peter Siller | Kerstin Andreae | Hubertus Heil

Rot-Grünes Manifest als Anfangsimpuls
Die vier InitiatorInnen von #bewegungjetzt, die Publizisten Tobias Dürr und Peter Siller sowie die beiden Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil und Kerstin Andreae, präsentierten zunächst ein rot-grünes Manifest mit dem Titel „Zeit, dass sich was bewegt“. „Deutschland braucht nach Jahren des politischen Stillstandes endlich wieder Bewegung und einen echten politischen Neuanfang. dürr neuEs geht um ein neues Miteinander, um eine andere Politik: „gerechter, moderner, nachhaltiger“, so Tobias Dürr in seiner kurzen Begrüßungsansprache. Rot-Grün ist für die InitiatorInnen aber auch eine Frage der demokratischen Haltung. Peter Siller forderte in seiner Ansprache dazu auf: „jetzt gemeinsam in das Spiel einzugreifen anstatt am Rand zu stehen und über das Ergebnis zu spekulieren. Zeigen wir, dass die Merkelsche Taktik der Demobilisierung nicht hinhaut.“
„Überlassen wir den Wahlkampf nicht den Demoskopen“
Zu den ErstunterzeichnerInnen des knapp 10-seitigen Manifests gehören insgesamt 70 PolitikerInnen, Kulturschaffende und Intellektuelle. Die Initiatoren machten deutlich, dass dasManifest die programmatische Grundlage und gleichzeitig einen entscheidenden Anfangsimpuls darstelle. So gehe es in den kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl darum „gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bewegen und zu mobilisieren. Überlassen wir den Wahlkampf nicht den Demoskopen.“ Mit diesen kämpferischen Worten beendete Hubertus Heil die Kurzansprache der InitiatorInnen.
Dass der politische Wille für einen rot-grünen Aufbruch auch in der Führung von Parteien und Fraktionen stark ist, zeigten auch die anschließenden Redebeiträge von Kathrin Göring-Eckhard, Frank-Walter Steinmeier, Jürgen Trittin und viele andere.

Die gemeinsame Grundbotschaft aller Beiträge des rot-grünen Spitzenpersonals: Rot-Grün ist weit mehr als eine Zweckgemeinschaft, es ist ein gesellschaftlich notwendiges Bündnis. Rot-Grün steht für ein neues Politikangebot, einen neuen Politikstil. Und: Eine rot-grüne Mehrheit ist möglich – muss aber auch hart erkämpft werden.
Weit über den Erwartungen
Dass erfolgreiches Kämpfen und Gewinnen nur gemeinsam mit vielen tafelrot-grünen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im ganzen Land möglich ist, unterstrich Kerstin Andreae nochmal in ihrem leidenschaftlichen Schlussappell: „Es geht um viel am 22. September. Alle sind aufgerufen und herzlich eingeladen, sich der Initiative #bewegungjetzt anzuschließen und sich so für den Neuanfang stark zu machen. Rausreden kann sich keiner.“
Pünktlich um 21 Uhr wurde dann die Website bewegungjetzt.de freigeschaltet. Die Erwartungen wurden weit übertroffen: Noch am selben Abend besuchten über 1000 Neugierige die Homepage, bereits in den ersten Stunden konnten einige Hundert Unterstützer verzeichnet werden.