Der moderne Sozialstaat wird heute mehr denn je gebraucht, um erfolgreich auf tiefgreifende sozio-ökonomische Strukturveränderungen auf den Arbeitsmärkten, in den Familien und zwischen den Geschlechtern zu reagieren. Vor allem das Altern unserer Gesellschaft bringt komplexe Herausforderungen mit sich, die mit steigenden Kosten bei Rente, Gesundheit und Pflege einhergehen. Übergeordnet spielen Fragen der Chancengleichheit, der sozialen Teilhabe und der – moralischen wie ökonomischen – Kosten gesellschaftlicher Spaltung eine immer wichtigere Rolle. Auch werden die Folgekosten der auf nachsorgende Absicherung abzielenden Politik in den kommenden Jahren weiter stark ansteigen und damit den Handlungsdruck kontinuierlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund hat die Projektgruppe „Zukunft des Sozialstaats“ ein Jahr getagt. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) entwickelt und durchgeführt.



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Innovation & Nachhaltigkeit Leben & Arbeiten Debattenbeitrag Die Idee der sozialen Marktwirtschaft nutzt sich langsam ab
6. März 2014 | Nils Heisterhagen

Die Idee der sozialen Marktwirtschaft nutzt sich langsam ab, weil sich die Zeit des Wirtschaftswachstums ihrem Ende zuneigt. In einer Postwachstumswirtschaft muss der schrumpfende Kuchen gerechter verteilt werden. Es geht weniger um Größe, sondern um Nachhaltigkeit.



















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