Während im Zuge der Eurokrise in den deutschen Kommentarlagen ein positives Zerrbild der deutschen Wirtschaftspolitik zum Vorbild für ganz Europa stilisiert wurde, schaffen es grundsätzlichere und langfristige Überlegungen zur Frage nach Europas Zukunft bislang zu wenig ins öffentliche Bewusstsein. Dabei brauchen wir jetzt nichts so dringend wie einen zuversichtlichen, kühnen, aber gleichzeitig realistischen Zukunftsentwurf für die Weiterentwicklung der europäischen Idee. Dies ist aber nur mit Willen und Mut zur Veränderung sowie erneuerten Denkweisen, Mentalitäten und Institutionen möglich. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel der interdisziplinären Projektgruppe „Europäische Wirtschafts- und Fiskalpolitik“, einen Beitrag für eine neue institutionelle Architektur der Wirtschafts- und Währungsunion und damit für eine neue Richtung des europapolitischen Diskurses nach der Eurokrise zu leisten.



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